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Nutzen Sie die interaktive Karte zur Planung Ihrer Rad- oder Wandertour entlang des Ochsenwegs Hærvejen. Wählen Sie aus mehr als 22 etappen und stellen Sie Ihre Tour selbst zusammen. Im Menü rechts neben der Karte können Sie Ihre bevorzugten Unterkünfte, Attraktionen und Einkehrmöglichkeiten auswählen.

Hærvejen - Find your moment 

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hirtshals loenstrupWanderetappe 1 - Hirtshald - Lønstrup

Karte Nr. 1 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Die Strecke vermittelt einen starken Eindruck von der Natur im westlichen Vendsyssel, mit der majestätischen Küstenlinie und den Binnendünen im Hinterland. Von der dynamischen und interessanten Hafenstadt Hirtshals über die Dünenplantage von Tornby nach Lønstrup, dem Fischerdorf mit Urlaubsidylle. Der Ochsenweg führt durch interessante Naturschutzgebiete, wo man das Vogel- und Pflanzenleben im Überfluss genießen kann.

Hirtshals

Hirtshals ist eine dynamische Fischerei- und Handelsstadt, deren Handelshafen zu einem der größten Dänemarks zählt, u.a. mit Fährverbindungen nach Norwegen, den Färöer Inseln und Island. Der schöne Badestrand, das authentische Hafenmilieu, und die Aussicht von der Treppe „Trappen“, die den grünen Platz in der Stadtmitte mit dem Hafen und der Nordsee verbindet, sind einzigartig. 

Hirtshals Museum ist einem Fischerhaus eingerichtet, welches 1880 aus Felsbrocken gebaut wurde. Das Museum zeigt eine interaktive Ausstellung, u.a. über den Hafen und die Fischerei in Hirtshals, sowie in einem separaten Abschnitt über Signe Hansen und das Nationalgetränk der Gegend, Bjesken.

Die Kirche zu Hirtshals, Hirtshals Kirke,wurde vom Architekten Carl Valdemar Harrild aus Kopenhagen gezeichnet, und 1908 fertiggestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten die Einwohner 5-6 km gehen, um die Kirche in Horne zu besuchen.

Auf Wunsch des Fischereiverbandes und des Marineverbandes wurden 1951 Gedenktafeln für die ertrunkenen Fischer und Seefahrer der Gemeinde aufgestellt.

Bevor es auf dem Ochsenweg Richtung Süden weitergeht, kann man dem Pfad Nordsøstien einige hundert Meter Richtung Osten folgen und das Nordsee Ozeanarium, Nordsøen Oceanarium, besuchen. Es beherbergt Nordeuropas größtes Aquarium mit 4,5 Millionen Liter Wasser.

Leuchtturm Hirtshals und das Bunkermuseum

Folgt man dem Ochsenweg Richtung Süden gelangt man zum Wahrzeichen der Stadt, dem Leuchtturm Hirtshals Fyr, welcher 1863 in Betrieb genommen wurde. Seit mehr als 150 Jahren hat der Leuchtturm die Seefahrer geleitet. Der Leuchtturm ist täglich zwischen 10.00 und 17.00 Uhr geöffnet. Nehmen Sie die 144 Stufen hinauf und genießen Sie die fantastische Aussicht über die Nordsee, Vendsyssel, die Stadt und den Hafen.

Der nächste Halt ist das Bunkermuseum, Bunkermuseet, von Hirtshals – eines der am besten erhaltenen Verteidigungsanlagen des 2. Weltkrieges in Dänemark. Das Gebiet hat eine Größe von 450 x 750 Metern und dient als Freilandmuseum.

Tornby Dünenplantage

Der Ochsenweg führt am Strand von Tornby entlang, wo er einen Schlenker in das Binnenland macht, durch die schöne Dünenplantage, Tornby Klitplantage, eine hochgelegene, dem Wind ausgesetzte Nordseeküstenplantage, in der die Spuren von jahrhundertelanger Sandflucht deutlich zu sehen sind. Unter Fichten und Kiefern erstrecken sich die einstigen Wanderdünen. Die hügelige Landschaft bietet üppige Bachtäler und hochgelegene Aussichtspunkte mit prächtigem Meeresblick. 

Hier kann man einen Abstecher zur Tornby Kirke, der Kirche zu Tornby machen, die etwas weiter im Landesinneren liegt. Die Kirche wurde um das Jahr 1200 erbaut. In der Kirche ist eine lustige Runeninschrift zu sehen, die auf verschiedene Weisen interpretiert werden kann: „Torsten Brede brannte diese Runen zu Pfingsten, er hatte viel Freude am Gesang diesen Morgen“. Oder „Thorsten Brede brannte diese Runen zu Pfingsten, er hatte viel Freude an Johanne diesen Morgen“. Das Altarbild zeigt eine schöne Holzschnitzerei aus dem 15. Jahrhundert, mit u.a. St. Nikolaus, dem eigentlichen Weihnachtsmann.

Wenn man in Tornby ist, sollte man einen Besuch des KaufmannshausesTornby Gl. Købmandsgaard erwägen. Das 200 Jahre alte Kaufmannshaus, mit der originalen Einrichtung von 1860, war Knotenpunkt während des Küstenhandels, der seinen Höhepunkt im 19. Jahrhundert erlebte. Das Geschäft (mit Ausstellung) ist das ganze Jahr über geöffnet, sowie auch die Kaffeestube und die Bjeskstube. Der über 4000 Jahre alte Dolmen, Tornby Dyssen, aus der frühen Steinzeit, ist ebenfalls einen Besuch wert. Er liegt 300 Meter südlich von Tornby Gl. Købmandsgård entfernt.

Vom Hügel Tornby Bjerg (84 Meter über dem Meeresspiegel) hat man eine prächtige Aussicht über das nordwestliche Vendsyssel mit seiner klar umrissenen Landschaft – geschaffen durch die Gletscher der Eiszeit. Richtung Norden und Nordwesten strecken sich das Meer und die großen Dünenplantagen soweit das Auge reicht. Bei klarem Wetter kann man die Dünenkette, die sich Richtung Skagen streckt, erahnen. Richtung Osten und Südosten kann man über das Binnenland Richtung Hjørring schauen. Hier ist die Landschaft üppig, grün und hügelig.

Kærsgård Strand

Wieder auf dem Ochsenweg angelangt, geht es Richtung Kærsgård Strand bei der Mündung des Wasserlaufs Liver Å. Etwas südlich des Parkplatzes beim Kærsgård Strand liegt eine mit Wasser bedeckte Senke hinter den Dünen. Das Gebiet wird Vandplasken (Wasserspritzer) genannt, und ist ein fantastisches Gebiet für Natur und Vögel. Vandplasken steht unter Naturschutz und darf nicht betreten werden, aber von den Dünen beim Ochsenweg hat man eine gute Aussicht über das Gebiet. Bewegt man sich auf diesem Abschnitt des Ochsenwegs, begegnet man den typischen Vögeln dieser Landschaft – Bluthänfling, Dorngrasmücke, Wiesenpieper und Braunkehlchen. Mit ein bisschen Glück kann man auch den Rotrückenwürger beobachten.

Skallerup

Hinter dem Strand von Nørlev befinden sich die Binnendünen Skallerup Indlandsklitter. Diese charakteristischen Dünen sind zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert durch Flugsand gebildet worden, bevor man das Problem der Sandflucht in den Griff bekam. Sandflucht stellte für die Landwirte eine Katastrophe dar, die Haus und Hof verlassen mussten. Die Binnendünen beherbergen ein einzigartiges Tier- und Pflanzenleben.

Der nächste Halt ist das bekannte Feriencenter Skallerup Seaside Resort, wo sich auch ein Lebensmittelgeschäft befindet. Skallerup Seaside Resort bietet zahlreiche Erlebnisse, u.a. Badeland, römische Bäder, Reitcenter und einen Besuchsbauernhof.

Macht man einen Abstecher von 3 Kilometern (hin und zurück), hat man die Möglichkeit die Kirche zu Skallerup, Skallerup Kirke, zu besuchen. Der berühmte Bischof Stygge Krumpen wurde vor seiner Ernennung zum Bischof 1518 zum Dekan des Gebietes Vendsyssel, mit Sitz in der Kirche zu Skallerup ernannt. Die Kirche zu Skallerup ist dem Heiligen St. Nikolaj gewidmet, der u.a. der Schutzpatron der Seefahrer ist. In der Kirche befinden sich ein fein geschnitztes Kruzifix und ein schöner Schrank aus Eichenholz aus dem Jahre 1500. Eine Besonderheit ist der Stein mit Schachfeldern, der vielleicht ein Brettspiel, eine Rechentafel oder eine Warnung vor sündigen Spielleidenschaften war.

Wieder auf dem Ochsenweg angekommen führt die Route jetzt nach Lønstrup.

loenstrup thiseWanderetappe 2 - Lønstrup - Thise

Karte Nr. 1 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Vom Meer aus hoch hinauf und wieder herunter durch üppige Wiesen. Von Lønstrup aus führt der Ochsenweg über Rubjerg Knude, die größte Wanderdüne Dänemarks. Bei Nr. Lyngby biegt man ins Landesinnere ein und begibt sich hinauf zum Kloster Børglum, das vom Mittelalter bis zur Reformation Vendsyssels zentrales historisches und geistliches Kraftzentrum darstellte. Vom Kloster Børglum aus hat man einen weiten Blick über fast ganz Vendsyssel. Von Børglum aus führt die Route durch das üppige Hinterland zur historischen Kirche von Thise.

Lønstrup

Lønstrup liegt malerisch in einer langgestreckten Schlucht. Es leben viele Kunsthandwerker in der Stadt, aber früher war Fischerei vom offenen Strand aus die Haupteinnahmequelle. Eine Handvoll Hobbyfischer landen immer noch Fisch an der steilen Slipanlange an. Im Rettungshaus, redningshuset, von 1852 befindet sich eine Ausstellung über die Geschichte der Fischerei in Lønstrup.

Kirche zu Vennebjerg und der heiligen Quelle

Ein Abstecher von 4 Kilometern (hin und zurück) ins Landesinnere führt zur Kirche zu Vennebjerg und der heiligen Quelle, Vennebjerg Kirke og helligkilde, die durch ihre hohe Lage einen Fixpunkt in der Landschaft darstellt. Die Kirche wurde Mitte des 12. Jahrhunderts gebaut und ist dem Heiligen St. Andreas geweiht. In der Kirche ist ein Kreuz aus dem Jahre 1500 zu sehen, mit einer lustigen Runeninschrift ”Hic locus est horum, qui cantat, non aliorum” (Dieser Ort gehört denjenigen, die singen, nicht anderen). Steigen Sie auf den Bronzezeithügel Klangshøj, unmittelbar westlich der Kirche und genießen die fantastische Aussicht.

Kirchenruine Mårup

Wieder zurück nach Lønstrup und weiter zur Kirchenruine Mårup Kirke-ruin. Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und lag zu diesem Zeitpunkt ca. 4 Kilometer von der Küste entfernt. Sie wurde seit 1928 nicht mehr benutzt, da man die Höfe auf Grund der Sandflucht und dem Einbruch des Meeres in die Klippe, weiter ins Landesinnere verlegt hatte. Die Kirche ist heute zum Teil abgebrochen, und nur ein Teil der Mauern sowie der Friedhof sind zurückgeblieben.

Rubjerg Knude und dem Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr

Von der Kirche zu Mårup aus führt der Ochsenweg hinauf zu Rubjerg Knudeund dem Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr. Rubjerg Knude ist eine der größten Wanderdünen des Landes, deren leuchtende Silhouette noch viele Kilometer entfernt am Strand zu sehen ist. Der Leuchtturm wurde im Jahre 1900 gebaut und war bis 1968 im Gebrauch. Dann musste der Betrieb wegen der Sandflucht eingestellt werden. Eine Weile wurde der Leuchtturm als Sandfluchtmuseum benutzt, aber auch dieses musste wegen Sandflucht aufgegeben werden. Der Sand begrub die Gebäude unter sich, und nur die oberste Spitze des Leuchtturmes war noch zu sehen. Jetzt gleitet die Wanderdüne vorbei und legt die alten Gebäude wieder frei. Als der Leuchtturm gebaut wurde, befand er sich auf dem höchsten Punkt, gut 60 Meter über dem Meeresspiegel und 200 Meter im Landesinneren. Jetzt liegt er ganz nah an der Klippe.

Von Rubjerg Knude führt die Route weiter durch die schöne Gegend hinter der Wanderdüne zum Hof Strandfogedgården, in dem heute ein gemütliches und sehr interessantes Museum für Küstengeschichte eingerichtet ist. Von hier aus werden viele geführte Wanderungen in die charakteristische und schöne Natur angeboten.

Danach führt der Ochsenweg weiter in Richtung des Friedhofs Rubjerg Gamle Kirkegård. Die mittelalterliche Kirche wurde 1904 abgerissen, da sie verödet am Rande der Gemeinde lag. Das Material verwendete man für den Bau einer neuen Kirche zentral in der Gemeinde. Auf dem Friedhof sind immer noch Reste der alten Grabstätten zu sehen, ansonsten haben Gestrüpp und Flugsand den Ort übernommen.

Nr. Lyngby

Die letzte Strecke entlang der Nordsee für dieses Mal, führt nach Nr. Lyngby. Die Stadt war ursprünglich ein kleines Fischerdorf, ist aber heute von Ferienhäusern geprägt. Auf Grund der Küstenerosion wurde die Kirche zu Lyngby 1913 abgerissen, und eine neue Kirche weiter im Landesinneren gebaut. Nur der Glockenturm ist zurückgeblieben. Ein großer Teil des Friedhofs ist nun ins Meer gestürzt, und allmählich, nach neuen Erdrutschen, werden Reste der Gräber sichtbar. Bei Nr. Lyngby kann man auch die oft erwähnten Ferienhäuser sehen, die als Folge der Erosion der Klippe auf den Strand hinunterfallen– oder man genießt einfach nur den Sonnenuntergang auf dem Sonnenuntergangsplatz.

Von Nr. Lyngby aus führt der Ochsenweg ins Hinterland, wo er bei Vittrup die Landstraße zwischen Hjørring und Løkken kreuzt und sich von dort hinauf zum Kloster Børglum bewegt.

Børglum Kloster

Børglum Kloster – ursprünglich ein mittelalterliches Königsgut, und später, bis zur Zeit der Reformation ein mächtiges, religiöses Zentrum, mit Bischof Stygge Krumpen als die berühmteste historische Person. Das Kloster erscheint wie ein Mammut hoch oben in der Landschaft und kann mit seinen weißen Mauern und dem roten Dach von weit her gesehen werden. Gegen ein Entgelt kann man das Kloster besichtigen und in den vielen Gebäuden befinden sich sowohl permanente als auch wechselnde Ausstellungen über das faszinierende Leben im Kloster im Laufe der Zeit. Die Ausstellungen vermitteln einen interessanten Einblick in sowohl die Geschichte des Landesteils, als auch den Alltag im Kloster. Besuchen Sie ebenfalls die fantastische Klosterkirche, dessen ältester Teil aus der romanischen Epoche stammt.

Die Gegend ist sehr schön. Von der Spitze des Hügels hat man einen weiten Blick über den größten Teil von Vendsyssel bis hinunter nach Løkken und die Nordsee, die nur 5 Kilometer entfernt ist. Hier befinden sich auch die Gaststätte Den Gamle Smedie, die Mühle des Klosters Møllen und der Hügel Bålhøj. Die Quelle Bodils Kilde befindet sich auf der Nordseite vom Hügel Bodilshøj, auf dem die Mühle des Klosters steht. Es ist rätselhaft, wer diese Bodil war. In der katholischen Kirche gibt es keine Heilige mit diesem Namen, und es könnte sich daher um eine Verzerrung des englischen Heiligen St. Budolf handeln. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass es sich um Erik Ejegods Königin Bodil handelt, die eine Zeitlang während des Mittelalters als lokale Heilige in Børglum verehrt wurde. Im Jahre 1103 zog Königin Bodil zusammen mit ihren Mann auf einen Kreuzzug ins heilige Land. König Erik starb jedoch auf Zypern, aber Bodil zog mit dem Heer weiter nach Jerusalem, wo sie 1104 auf dem Ölberg starb. Sie wurde mit einer ungewöhnlich schönen Zeremonie bestattet, in derselben Kirche, in der Jungfrau Maria begraben ist. Damit wurde ihr Tod so glorreich, dass er ein sehr guter Anlass für ihre Familie, unter anderem für die Bischöfe von Børglum, gewesen sein könnte, sie als lokale Heilige zu verehren.

Südlich von Børglum in Richtung der Straße Løkken-Brønderslevvejen folgt der Ochsenweg der ”Spur in der Landschaft”. Sie beginnt beim Schrankenhaus. Hier bezahlte man früher, um das lange flache Wegstück nach Vrensted passieren zu dürfen. Auf alten Karten ist zu sehen, dass an dieser Stelle eine Windmühle gelegen hat, und dass es die Aufgabe des Müllers war die Mautgebühren zu erheben.

Der Weg Markvejen ist verhältnismäßig neu, er wurde in den 1940er Jahren angelegt. Damals wurden die Grenzen der Felder verschoben, um Platz für Schutzhecken zu schaffen, da die Felder einer neuen Wirtschaftsform angepasst werden sollten. Auf der nördlichen Seite des Markvejen befindet sich ein größeres Feld, das sich um ein Waldstück schlängelt. Der Name dieses Feldes ist ”Reithallenfeld”, weil hier im 17. und 18. Jahrhundert eine Reit- und Dressurhalle für Pferde lag.

Bischofsitz

Am Waldrand, wo der Weg einen Schlenker macht, kann man über einen sehr interessanten Ort schauen. Jahrhundertelang hat man versucht den Ort einzukreisen, an dem der Bischofsitz Bispegården und die dazugehörenden Gebäude gelegen haben könnten. Jetzt ist man sich einig geworden, dass ”Bispegården” wohl auf diesem Feld gelegen hat. Dies hat man u.a. anderem festgestellt, indem man alte Karten untersucht hat, auf denen der Sitz ”Bisgårdstoft” genannt wurde. Bispegården wurde erst 1104 erbaut, aber wo genau er gelegen hat , kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Mitten auf dem Feld befindet sich eine große Senke. Es wird behauptet, dass diese im Mittelalter überschwemmt wurde, sogar so sehr, dass man von hier aus die Nordsee mit dem Schiff erreichen konnte.

Die Route führt weiter über die Brücke Munkebroen. Aus alten Quellen kann man erfahren, dass Munkebroen vermutlich von den Domherren, die Mönche im Kloster von Børglum waren, errichtet worden ist. Südlich der Brücke wurden etliche Gegenstände gefunden, die darauf hindeuten, dass hier ein ”Birk” gelegen hat – ein alter Versammlungsort.

Der Ochsenweg führt weiter über Heide und Wiesen und kreuzt die Straße Klostergrøften, wonach er die Straße Løkken-Brønderslevvejen passiert und sich über Kongsengene weiter auf die Kirche von Thise zubewegt. 

Etappe 3 - Thise - Tranum

Karte Nr. 1-2 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Beschreibung kommt bald.

Etappe 4 - Tranum - Løgstør

Karte Nr. 2 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Beschreibung kommt bald.

loegstoer aarsWanderetappe 5 - Løgstør - Aars

Karte Nr. 2-3 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Zwischen Løgstør und Aars folgt der Ochsenweg Hærvejen dem 27 km langen Himmerlandspfad. Der Himmerlandspfad führt über die alte Eisenbahntrasse zwischen Viborg und Løgstør, die sich über 69 km erstreckte.

Aggersund

Vor Løgstør führt die Tour am Limfjord entlang zur Aggersund-Brücke, die Vesthimmerland mit der Jammerbugt Kommune verbindet. Es handelt sich um eine schöne Bogenbrücke mit zwei Bögen und einer doppelten Klappbrücke in der Mitte. Diese wird geöffnet, wenn Schiffe auf dem Weg nach Aalborg den Aggersund passieren möchten. Die Aggersborg Kirche unweit der Küste des Limfjords ist hoch gelegen und diente den Seefahrern jahrhundertelang als Orientierungspunkt bei der Navigation in die Løgstør Bredning. Sie wurde um 1100 mit einem Chor mit Apsis aus Feldsteinen und einem Schiff aus Holz erbaut. Ende des 12. Jh. wurde das Kirchenschiff durch ein größeres Schiff aus Granitquadern ersetzt. Außerdem kamen zwei Eingänge mit einer Tür für Männer und einer Tür für Frauen hinzu, so wie es bei romanischen Gotteshäusern üblich war. Chor und Schiff stehen heute noch wie um das Jahr 1200. Auf der äußersten Landspitze an der Einfahrt in die Løgstør Bredning, in unmittelbarer Nähe der Kirche, liegt die berühmte Wikingerburg Aggersborg. Sie wurde 980 von Harald Blauzahn erbaut und ist die größte in Dänemark errichtete Ringburg. Es handelt sich um eine kreisförmige Anlage mit einer Durchmesser von 240 m und einem 840 langen Wall, auf dem man einen kleinen Spaziergang machen kann.

Løgstør

Die Muschelstadt Løgstør ist ein malerisches altes Küstenstädtchen, das im Jahre 1900 Handelsstadtrechte erhielt. Sie verfügt über ein authentisches Stadtbild mit Kulturhafen und schönen alten Fischerhäusern. Die Natur in und um Løgstør sowie eine große Vielfalt an Erlebnisangeboten machen die Muschelstadt zu einer der interessantesten dänischen Orte für die ganze Familie.

Der Hafen von Løgstør zeichnet sich durch seine gemütliche und entspannte Atmosphäre aus, und rund um den Platz Kunsttorvet können Sie den Sommer über jede Menge Kunst und Live-Musik erleben. Am Havnevej steht der charakteristische Doppelleuchtturm Løgstør Grunde Fyr, der Schiffe sicher durch die schmale Fahrrinne Løgstør Grunde leitet. DasLimfjordmuseum vermittelt die Kulturgeschichte des Limfjords. Außerdem bietet es Limfjord-Erzählungveranstaltungen an, bei denen Sie u. a. eine Bootsfahrt auf dem Frederik VII. Kanal machen und dabei von einem Museumsführer mehr über den Kanal erfahren können. Bummeln Sie den Kanal entlang und genießen Sie die einzigartige Flora und die besondere Natur der Gegend.

Im Laufe des Jahres finden zahlreiche Veranstaltungen statt, z. B. die berühmte Holzschiffregatta Limfjorden Rundt und das Muschelfestival. Sie können auch Ihre gastronomischen Fähigkeiten in der Muschelkochschule von Løgstør unter Beweis stellen oder einfach den Tag am Strand genießen. Mitten in der Stadt steht die Løgstør Kirche, die 1893 aus roten Backsteinen errichtet wurde. Sie ist 32,6 m lang und hat einen 46,5 m hohen Turm, der lange Zeit das erste Kennzeichen war, das Reisende von Süden her sehen konnten. 1993 wurde die Kirche einer umfassenden Renovierung unterzogen, bei der Arne L. Hansen einen völlig neuen und äußerst interessanten Kirchenraum schuf.

Die Himmerländischen Heiden

De Himmerlandske Heder – die Himmerländischen Heiden – sind der gut 1.300 ha große Rest der riesigen Heideflächen, die bis ins 19. Jh. einen Großteil der Region bedeckten. Dabei handelt es sich um einen Sammelbegriff für die Heiden von Vindblæs, Oudrup, Ajstrup und Lundby, die heute wieder zu einer natürlichen Einheit zusammenwachsen, ohne störende Elemente wie Häuser, Strommasten oder -leitungen. Bei einer Wanderung durch die Heide entdeckt man einen eindrucksvollen Reichtum an blühenden Pflanzen und niedrigen Büschen, und im Sommer können Sie eine fantastische Farbenvielfalt an Blumen erleben, die im Spätsommer von der Heideblüte abgelöst wird, die einen roten und lilafarbenen Teppich über die Hügel ausbreitet.

Vindblæs

Vindblæs ist einer der Bahnhofsorte, die im Zuge des Eisenbahnbaus in Vesthimmerland entstanden. Hier steht auch die Vindblæs Mühle, eine sogenannte Holländermühle, die mit Schindeln verkleidet ist und in den Jahren 1875-79 gebaut wurde. Im Inneren präsentieren sich Mahlwerke, Mühlsteine und Siebkasten noch genauso wie damals, als die Mühle in Betrieb war. Seinen Namen (vind = Wind, blæse = wehen) verdankt der Ort einem Sturm, der sämtliche Häuser zerstörte. Damals waren die Häuser aus Lehm gebaut und konnten dem Sturm wenig entgegensetzen. Der Ort wurde anschließend rund um die Vindblæs Kirche wiederaufgebaut, die im heutigen Ortsteil Gammel Vindblæs (Alt-Vindblæs) steht. Sie ist eine alte Mittelalterkirche und steht hoch oben auf einem Hügel. Schiff und Chor wurde im romanischen Stil aus behauenen Granitquadern auf einem attischen Sockel errichtet. Vorhalle und Turm entstanden um 1550 in spätgotischem Stil. Der Turm diente als Seezeichen, da er sehr hoch ist und schon von Weitem erkennbar ist. Die Kirche wurde 2001 restauriert.

Hornum

In Hornum können Sie das Himmerland Eisenbahnmuseum besuchen, das im ehemaligen Bahnhofsgebäude untergebracht ist und gut 100 Jahre der regionalen Eisenbahngeschichte vermittelt. Es ist zwar das kleinste Eisenbahnmuseum Dänemarks, gehört aber zu den besterhaltenen. Hornum gehört zum Pfarrbezirk der Ulstrup Kirche, die ursprünglich im romanischen Stil mit seltenen abgerundeten Ecken erbaut wurde. Heute präsentiert sie sich als Kreuzkirche mit einem Hauptschiff von 1936, das quer zur alten Kirche gebaut wurde. Sie können aber noch immer den ursprünglichen Chorbogen in der Kirche sehen.

Gatten

In Gatten finden Sie das Himmerlands Golf og Spa Resort, wo Sie die Ruhe in naturschönem, privatem Ambiente mit Aussicht auf den Sjørup See genießen können. Als das Resort 1989 die Golfplätze erweiterte, fand manRuinen einer Kirche aus romanischer Zeit. Die Kirchenruine befindet sich an einem Steilhang zum kleinen Sjørup See, und die Steine der Kirche waren u. a. zum Bau der Ulstrup Kirche in Hornum verwendet worden. Rund um die Ruine liegt ein Friedhof mit ca. 1.300 Gräbern.

Aars

Aars ist eine Einkaufsstädtchen mitten in Himmerland, das in Sachen Natur und städtisches Leben viel zu bieten hat. Die Geschichte von Aars ist genauso alt wie interessant. Bis vor ca. 2.000 Jahren lebten in diesem Gebiet die braven Kimbern, weshalb die Himmerländer auch heute noch als Kimbern bezeichnet werden. Erleben die Geschichte von Aars im Vesthimmerlands Museum, das mehr als 12.000 Jahre Archäologie und Kulturgeschichte vermittelt. Hier sehen Sie z. B. eine Kopie das Gefäss von Gunstestrup, der im Moorgebiet Rævemosen unweit der Festung Borremose gefunden wurde. Das Gegenwartsmuseum Dansk Nutidsmusem in Aars wird von Ehrenamtlichen betrieben und verfügt über eine der größten Sammlungen alltäglicher Gebrauchsgegenstände von 1900 bis heute. Die Plätze von Aars schmücken schöne Kunstwerke von international bekannten Künstlern wie Per Kirkeby, Kirsten Ortwed und Poul Gernes. Die Aars Kirche wurde zwischen 1200 und 1250 als typische Granitkirche erbaut. Im Inneren sehen Sie ein Grabmal aus schönem blauen Schiefer aus dem Jahre 1651. Weitere Attraktionen von Aars sind ein Freibad und ein Planetenpfad, der die enorme Ausdehnung des Sonnensystems veranschaulicht. 

aars moeldrupWanderetappe 6 - Aars - Møldrup

Karte Nr. 3 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Erleben Sie die vielfältigen und schönen Naturerlebnisse und Orte Vesthimmerlands auf neue Art bei einer Wanderung auf dem Ochsenweg Hærvejen, der von Viborg im Süden durch Aalestrup bis nach Aars führt.

Aars

Aars ist eine Einkaufsstädtchen mitten in Himmerland, das in Sachen Natur und städtisches Leben viel zu bieten hat. Die Geschichte von Aars ist genauso alt wie interessant. Bis vor ca. 2.000 Jahren lebten in diesem Gebiet die braven Kimbern, weshalb die Himmerländer auch heute noch als Kimbern bezeichnet werden. Erleben die Geschichte von Aars im Vesthimmerlands Museum, das mehr als 12.000 Jahre Archäologie und Kulturgeschichte vermittelt. Hier sehen Sie z. B. eine Kopie das Gefäss von Gunstestrup, der im Moorgebiet Rævemosen unweit der Festung Borremose gefunden wurde. Das Gegenwartsmuseum Dansk Nutidsmusem in Aars wird von Ehrenamtlichen betrieben und verfügt über eine der größten Sammlungen alltäglicher Gebrauchsgegenstände von 1900 bis heute. Die Plätze von Aars schmücken schöne Kunstwerke von international bekannten Künstlern wie Per Kirkeby, Kirsten Ortwed und Poul Gernes. Die Aars Kirche wurde zwischen 1200 und 1250 als typische Granitkirche erbaut. Im Inneren sehen Sie ein Grabmal aus schönem blauen Schiefer aus dem Jahre 1651. Weitere Attraktionen von Aars sind ein Freibad und ein Planetenpfad, der die enorme Ausdehnung des Sonnensystems veranschaulicht. 

Aalestrup

Aalestrup ist eigentliche ein junges Einkaufsstädtchen, denn es entstand erst in den 1890er Jahre im Zuge des Eisenbahnbaus in Vesthimmerland. Die Hauptstraße ist teilweise Einbahnstraße, und bei einem ruhigen Bummel durch das Zentrum sieht man das große Angebot an Geschäften mit Waren des täglichen Bedarfs. Gehen Sie an der Aalestrup Kirche vorbei, an deren Eingang ein Grab aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem interessanten Sandsteinmonument liegt.

Das Fahrradmuseum Danmarks Cykelmuseum in Aalestrup vermittelt die Geschichte des Fahrrads von den ersten Holzrädern ohne Pedale bis hin zu den modernen Rennrädern der Tour de France im Jahre 1954.

Der jütländische Rosenpark mit über 200 verschiedenen Arten schöner, bunter und duftender Rosen ist ebenfalls einen Besuch wert. Die Testrup Kirche liegt ca. 3 km außerhalb von Aalestrup und ist ein interessanter, historischer Ort insbesondere für Pilger. Bis 1748 stand hier eine Hospitalskirche, deren Ruinen noch immer neben der neuen Kirche zu sehen sind. Zwischen Aars und Aalestrup überqueren Sie den naturreichen Wasserlauf Lerkenfeld Å mit seichten Schotter- und Steinbänken.

Møldrup

Møldrup ist, wie viele andere Bahnhofs-Städte, eine junge Stadt. Sie entstand 1893, kurz nachdem die Eisenbahnstrecke zwischen Løgstør und Viborg angelegt worden war. Heute ist Møldrup eine typische Bahnhofs-Stadt ohne Bahnhof, aber mit u.a. Gasthaus, Bäcker, Kaufmann, Pizzaria und Tankstelle. Auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände gibt es ein Picknickhäuschen mit Tischen und Bänken und eine Lagerfeuerstelle mit Bänken. Im Wartesaal der Bushaltestelle neben dem ehemaligen Bahnhofsgebäude hat man Zugang zu öffentlichen Toiletten. Von Møldrup aus gibt es Busverbindungen, u.a. in Richtung Viborg und Aalestrup.

Ungefähr 5 km westlich von Møldrup kann man über Vester Tostrup einen Abstecher zum Naturgebiet Brorup Hede und C.E. Flensborgs Plantage machen.

Die Route führt weiter Richtung Süden in das Dorf Skringstrup, in dem der Skringstrup Bypark (Stadtpark) direkt am Himmerlandssti liegt. Im Park gibt es 2 überdachte Übernachtungsstätten (Shelters), eine Komposttoilette sowie eine Lagerfeuerhütte. Hier darf man zelten und sich mit Wasser versorgen. In Skringstrup gibt es ebenfalls ein Bed & Breakfast.

frederikshavn jyskeaasWanderetappe 7 - Frederikshavn - Højbylund

Karte Nr. 4 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Diese Wanderung führt durch die schöne hügelige Landschaft südwestlich von Frederikshavn. Zunächst geht es durch den Tierpark Bangsbo Dyrehave, durch das Tal des Bangsbo Å und hinauf auf den 106 m hohen Øksnebjerg mit fantastischer Aussicht auf die Ålbæk Bucht bis hinauf nach Skagen. Von Understed geht es weiter über Feldwege und kleine Pfade über Karup bis zum Herrensitz Hørbylund.

Die Gegend von Bangsbo

In Frederikshavn beginnt der Ochsen-/Heerweg an der Touristeninformation. Von hier aus sind es einige Kilometer hinaus aus der Stadt bis in die Gegend von Bangsbo mit zahlreichen Erlebnis- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Dazu gehören u. a. der Tierpark Bangsbo Dyrehaveder botanische Garten, das Bangsbo Museum, der Herrensitz Bangsbo und der Naturspielplatz. Sie können auch einen Abstecher zur Anhöhe Pikkerbakken machen, die bei gutem Wetter einen Blick auf die Stadt, auf die Ålbæk Bucht und bis nach Skagen bietet.

Von Bangsbo geht es weiter durch das schöne Tal Bangsbo Ådal und vorbei am Gräberfeld Donbæk und den Grabhügeln Kongehøjene.

Kongehøj und Borgbjerg

Die Grabhügel Kongehøj und Borgbjerg, die vom Weg aus zu sehen sind, gehören zum Gräberfeld Donbæk mit 60 registrierten Grabhügeln, die auf einem schmalen Streifen der Hügellandschaft verteilt liegen. Anfang des 20. Jh. fand man zahlreiche Urnengräber aus der jüngeren Eisenzeit sowie diverse Artefakte, darunter ein Goldarmband.

Aus archäologischer Sicht handelt es sich um eine äußerst interessante Stätte, wo immer wieder neue Funde und Beobachtungen gemacht werden. Das Gebiet ist öffentlich zugänglich.

Von hier aus geht es über kleine Wege hinauf auf den Øksnebjerg, der eine fantastische Aussicht in nahezu alle Richtungen bietet. Im Südosten sehen Sie Sæby, im Osten die Insel Læsø, im Westen eine herrliche Hügellandschaft und im Norden die Ålbæk Bucht und ganz hinten Skagen.

Øksnebjerg

„Øksne“ ist eine alte Pluralform des dänischen Wortes für Ochse. Der Name „Øksnebjerg“ sagt uns also, dass sich hier Ochsenherden versammelten. Es ist durchaus möglich, dass die Anhöhe eine der Stellen war, an denen die Ochsen vor ihrer langen Reise auf dem Ochsen-/Heerweg zusammengetrieben wurden.

Viele Gutshöfe und Herrensitze in dieser Gegend entstanden einst aufgrund des Reichtums, den der Ochsenexport mit sich führte. Die Ochsen von verschiedenen Gutshöfen wurden hier in Vendsyssel in großen Herden zusammen und anschließend von professionellen Ochsentreibern über den Ochsen-/Heerweg getrieben. Das erste Ziel war der Süden Jütlands, wo die Tiere nach einer anstrengenden Tour und vor der Weiterreise nach Europa gemästet wurden. Zollbilanzen aus dem 17. Jh. zeigen, dass in guten Jahren bis zu 50.000 Tiere den Ochsen-/Heerweg entlang getrieben wurden.

Understed

Vom Øksnebjerg gehen Sie einen Schotterweg entlang, dem alten Verkehrsweg auf der Ostseite des Hügelkamms. Hier haben Sie die ganze Zeit über einen schönen Blick aufs Wasser. Bald erreichen Sie Understed mit der Heilquelle und der Understed Kirche.

Ca. 1 km hinter dem Ort Understed gibt es auch einen schönen und ruhigen Shelterplatz. Die Route führt direkt daran vorbei – er ist also nicht zu verfehlen. Mehr darüber finden Sie hier.

Karup

Über Schotterwege und kleine Pfade geht es nun nach Westen durch die hügelige Landschaft in Richtung Karup. Unterwegs können Sie einen Abstecher zur Karup Kirche machen und einen weiteren zur Heilquelle Helligøbben.

Hørbylund

Von Karup aus geht es weiter zum Herrensitz Hørbylund, und damit haben Sie etwa die Hälfte der Strecke zwischen Frederikshavn und Jyske Ås zurückgelegt.

frederikshavn jyskeaas

Wanderetappe 8 - Højbylund - Jyske Ås

Karte Nr. 4 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Von Hørbylund geht es weiter über den Höhenzug zu den Kirchen von Hørby und Thorslev, durch die etwas flachere Landschaft mit weiten Ebenen in Richtung Ormholt. Vorbei an vielen Grabhügeln ins schöne Schutzgebiet rund um den Wasserlauf Nymølle Bæk am Rande des Höhenzugs Jyske Ås.

Hørby Kirche

Die Hørby Kirche, ein Quadersteinbau, gehörte einst zum Herrensitz Hørbylund, der eine Zeit lang dem Seehelden Niels Juel gehörte. Viele Mitglieder der Familie Juel sind neben der Kirche begraben.

Weiter geht es zur Torslev Kirche und dann ein Stück die Landstraße entlang bis nach Ormholt.

Ormholt

Die Hauptgebäude von Ormholt haben ein Stück dänische Geschichte geschrieben und wurden 1455 erstmals erwähnt. Der Herrensitz entstand vermutlich im Zuge der Ochsenzucht in der Region. Die Ochsen wurden in großen Herden über den Ochsen-/Heerweg ins südlichere Europa getrieben.

Der Herrensitz Ormholt

Ormholt ist ein alter Herrensitz, der 1455 erstmals erwähnt wurde. Im späten Mittelalter durften nur Adlige Gutshöfe besitzen. Die Hauptgebäude von Ormholt haben ein Stück dänische Geschichte geschrieben und zeugen von vergangenen Zeiten, in denen der Adel großen politischen Einfluss und wirtschaftliche Macht in Dänemark hatte.

Daher vermutet man, dass Ormholt, so wie viele andere Gutshöfe in Vendsyssel, im Zuge des aufkommenden Reichtums durch die Ochsenzucht entstanden ist. Die Ochsen wurden in Vendsyssel gezüchtet und über den Ochsenweg Hærvejen weiter ins südlichere Europa getrieben.

Zollbilanzen aus dem 17. Jh. zeigen, dass in guten Jahren bis zu 50.000 Tiere den Ochsenweg Hærvejen entlang getrieben wurden.

An der Ostseite von Ormholt ragt der Kopf einer hölzernen Schlange aus dem Giebel hervor. Einer angeblichen Sage nach gab es eine Schlange auf dem Hof, doch leider fehlen schriftliche Quellen, die mehr darüber berichten. Der Name erklärt sich folgendermaßen: „holt“ ist ein altes dänisches Wort für Wald, „orm“ bedeutet Wurm oder Schlange und weist auf eine Kreuzotter hin. Ormholt war also ein Ort im Wald mit besonders vielen Schlangen.

Grabhügel

Von Ormholt geht die Tour weiter zum Wasserlauf Nymølle Bæk. Bevor Sie das Naturschutzgebiet bei Ny Mølle erreichen, kommen Sie an einigen Grabhügeln vorbei. Das gilt im Übrigen für den gesamten Ochsenweg Hærvejen.

Viele Grabhügel sind im Laufe der letzten Jahrhunderte verschwunden, weil sie überpflügt und in die Äcker integriert wurden. Es hat bisher keine regulären Untersuchungen der Hügel gegeben. Ihre Lage und ihre Größe deuten darauf hin, dass sie aus der älteren Bronzezeit stammen.

Man hat keine Spuren von Siedlungsplätzen in der Nähe gefunden, es ist aber davon auszugehen, dass es dort Ortschaften gab. Die Grabhügel waren nicht nur Grabstellen, sondern dienten auch zur Abgrenzung von Territorien rund um Siedlungen und Einflussbereiche.

Nymølle Bæk

Das Gebiet um den Wasserlauf Nymølle Bæk gehört zu den schönsten Naturgebieten Vendsyssels. Hier findet man verschiedene Landschaftstypen wie Buchenwald, Wiesen, Heide, Weiden, Wasserläufe, Seen und Erlensümpfe.

Auf der Route den Nymølle Bæk entlang kommen Sie auch über eine schöne alte Quadersteinbrücke. Sie wurde nach 1600 erbaut, das genaue Jahr ist jedoch nicht bekannt.

Ingeborg Skeel (ca. 1545 – 1604) war Gutsbesitzerin auf Schloss Voergaardund betrieb Ende des 16. Jh. eine Glasmanufaktur am Nymølle Bæk. Dort, wo die Manufaktur einst lag, kann man noch immer Glasscherben aus jener Zeit finden.

jyskeaas hammerbakker

Wanderetappe 9 - Jyske Ås - Hammer Bakker

Karte Nr. 4-5 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Wanderroute durch den Höhenzug Jyske Ås Richtung Hammer Bakker (Großgemeinde Brønderslev). Die Route führt durch dieses teilweise mit Wald bedeckte, hügelige Hochland mit sehr abwechslungsreicher Natur. Im Nordosten liegt das breite Flusstal Voer Ådal und Richtung Süden befindet sich ein großes tiefliegendes Gebiet, das ganz um die Stadt Nørresundby herumreicht. Hier hat die Eiszeit die Hügel dem Erdboden gleich gemacht.

Jyske Ås

Bei der Wegpassage auf der Spitze des Hügels Fejborg Bakke findet man Information über die Umgebung, und etwas weiter nördlich liegt ein Langdolmen mit fantastischer Aussicht Richtung Osten. In der gesamten Umgebung auf beiden Seiten des Höhenzugs sind ungewöhnlich viele Grabhügel bewahrt worden.

Nach einer kurzen Strecke führt die Wanderroute auf einem Schotterweg in ein schönes, hügeliges Gebiet in dem sich Wiesen und Wald abwechseln. Von der Position 57o16’22’’N 10o12’39’’Ost aus kann man 23 km in Richtung Nordosten schauen und den Aussichtsturm Cloostårnet erkennen. Der höchste Punkt der Umgebung ist Brøndbak. Er ist 107 m hoch und ein geodätisches Postament.

Die Route führt weiter über die Straße Brøndbakvej, durch das Gebiet des Greifvogels Rotmilan, bis zum Übernachtungsplatz Slettingen, mit überdachten Übernachtungsstätten (Shelters). Von der Hügelspitze dieses Ortes kann man eine Senke mit der Quelle des Baches Ryå überblicken, Vendsyssels längstem und größtem Bach, der ein Areal von 600 km² entwässert. Richtung Süden kann man die Schornsteine des Industriegebietes von Aalborg erkennen.

Gevsmose See

Die unfruchtbaren Hügel des Höhenzugs waren früher eine Zufluchtsstätte der Ausgestoßenen, die sich in einer Hütte, die in einen Hang eingegraben war, durchschlagen konnten . Die Moränenhügel enthalten Lehm, der Feuchtigkeit zurückhält, so dass sich ein Moor bilden konnte. Dieses wurde für die Torfgewinnung ausgenutzt und dadurch entstanden die Seen von Grevsmose. Die Gletscher brachten Kies und Steine mit in dieses Gebiet. Die Steinart Rhombenporphyr, die in den Hügeln zu finden ist, stammt aus dem Oslofjord.

Um die Position 57o16’8’’N – 10o12’Ost auf der Spitze des Hügels Lyngbakken zu erreichen, muss man durch einen Zaun gehen, den man freundlicherweise wieder hinter sich schließen sollte (so dass die freundlich gesinnten isländischen Pferde in ihrer Umzäunung bleiben). Bei klarem Wetter kann man das Kloster Børglum erkennen, und scheint die Sonne auf den gelben Sand, sieht man auch die 32 km entfernt liegende Wanderdüne Rubjerg Knude an der Nordsee. In diesem Gebiet lebt ein großer Kronwildbestand.

Eine kleine Quelle, die am Rande des Höhenzugs entspringt, versorgt den Graben an der Ortseinfahrt nach Allerup mit Wasser. Bis ungefähr 2010 bezogen die Einwohner der Gegend hier ihr Trinkwasser. Das Wasser fließt unter der Straße Fældenvej hindurch.

Die charmante Wagenspur, auf der die weitere Route entlangführt, heißt Røgelhedegaarde.

Im südwestlichen Ende der Senke, die der Weg Larsgårdsvej überquert, liegt die heilige Quelle St. Nikolaus Helligkilde, die sich immer noch feucht halten kann.

Auf der anderen Seite des Weges Kvindbjergvej führt ein Feldweg auf eine Gruppe von 8 Grabhügeln aus der Bronzezeit zu .

Der See Klokkerholm Møllesøist der zurzeit größte See in Vendsyssel. Bis 1915 trieb das Wasser eine Mühle an. Von hier aus fließt das Wasser mit dem Bach aus der Senke unterhalb von Slettingen zusammen in den Wasserlauf Ryå.

Hellevad und Hieligen Quelle St. Nicolai

Im Ort Klokkerholm ist die Kirche nach dem alten Namen der Gemeinde benannt, nämlich Hellevad. Die Kirche wurde Mitte des 12. Jahrhunderts dem Heiligen St. Nicolai gewidmet, an dessen Quelle diese Wanderroute schon vorbeigeführt hat. Direkt neben der Kirche befindet sich der größte Kaufmannsladen der Stadt.

Ørum

Die Kirche zu Ørum stammt aus der Zeit um das Jahr 1250 herum. Lars Dyrskjøt, welcher der Kirche Altarsilber geschenkt hat, liegt hier begraben. In Ørum begann in den 1970er Jahren übrigens Dänemarks großes Fetakäse-Abenteuer. Der Weg Digemarken führt zum Kultur- und Versammlungshaus „Oasen“: ein Platz mit überdachten Übernachtungsstätten (Shelters), Picknickhütte uvm. Hier gibt es selbstverständlich auch Wasser und Toiletten.

Von Ørum aus führt die Route weiter am alten Gutshof Nr. Ravnstrup, mit den gezackten Giebeln vorbei, und weiter zur Kreuzung beim Weg Tylstrupvejen. Von hier aus sind es ungefähr 2,5 km bis nach Hjallerup, ein Ort mit Gasthaus, Schwimmhalle und vielen Geschäften. Der JahrmarktHjallerup Markt, der hier jährlich am ersten Wochenende im Juni stattfindet, ist der größte Pferde- und Krämermarkt des Landes.

Nun führt die Route weiter über das Moor Ørum Mose, ein tiefliegendes Gebiet und früher Grund des Eismeeres. Von hier aus strömt Wasser zu beiden Seiten, der Wasserlauf Gerå Richtung Osten in den Kattegat und Lindholm Å Richtung Westen, um den Wikingerplatz von Lindholm Høje herum, in den Limfjord.

Der Weg führt weiter am Rande des Moores entlang, über Kjellingbro und die Brücke Møgelkær Bro auf das Dorf Grindsted zu.

Etappe 10 - Hammer Bakker - Svenstrup

Karte Nr. 5 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Beschreibung kommt bald.

Etappe 11 - Svenstrup - Aars

Karte Nr. 3 und 5 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Beschreibung kommt bald.

moeldrup viborgWanderetappe 12 - Møldrup - Viborg

Karte Nr. 3 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Diese Etappe beginnt in Møldrup auf dem Himmerlandspfad (Himmerlandssti), der auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke zwischen Viborg und Løgstør angelegt ist. Die Route ist die längste zusammenhängende Pfad-Route auf einer früheren Eisenbahnstrecke in Dänemark. Da der Pfad dem Bahndamm folgt, gibt es nur unbedeutende Steigungen und Gefälle. Unterwegs kann man sich auf Schildern über die Geschichte der alten Eisenbahnstrecke informieren. Man kann an den vielen Tischen und Bänken oder in einem Picknickhäuschen Rast machen, oder seine Mahlzeit über einer der Feuerstellen oder in einer Lagerfeuerhütte zubereiten.

Møldrup

Møldrup ist, wie viele andere Bahnhofs-Städte, eine junge Stadt. Sie entstand 1893, kurz nachdem die Eisenbahnstrecke zwischen Løgstør und Viborg angelegt worden war. Heute ist Møldrup eine typische Bahnhofs-Stadt ohne Bahnhof, aber mit u.a. Gasthaus, Bäcker, Kaufmann, Pizzaria und Tankstelle. Auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände gibt es ein Picknickhäuschen mit Tischen und Bänken und eine Lagerfeuerstelle mit Bänken. Im Wartesaal der Bushaltestelle neben dem ehemaligen Bahnhofsgebäude hat man Zugang zu öffentlichen Toiletten. Von Møldrup aus gibt es Busverbindungen, u.a. in Richtung Viborg und Aalestrup.

Ungefähr 5 km westlich von Møldrup kann man über Vester Tostrup einen Abstecher zum Naturgebiet Brorup Hede und C.E. Flensborgs Plantage machen.

Die Route führt weiter Richtung Süden in das Dorf Skringstrup, in dem der Skringstrup Bypark (Stadtpark) direkt am Himmerlandssti liegt. Im Park gibt es 2 überdachte Übernachtungsstätten (Shelters), eine Komposttoilette sowie eine Lagerfeuerhütte. Hier darf man zelten und sich mit Wasser versorgen. In Skringstrup gibt es ebenfalls ein Bed & Breakfast.

Eisenzeitdorf Hvolris

Von Skringstrup aus kann man einen Abstecher zum Eisenzeitdorf Hvolris Jernalderlandsby in Bjerregravmachen, welches ungefähr 5 km östlich der Wanderroute liegt. Hier gibt es einen archäologischen Bereich mit der Rekonstruktion eines Eisenzeitdorfs. 4000 Jahre der Geschichte Dänemarks sind hier an einem Ort versammelt, mit Resten aus der Steinzeit, der Bronzezeit, der Eisenzeit und dem Mittelalter. In Bjerregrav gibt es einen Kaufmann.

Skals und Skalsnæs

Verlässt man Skringstrup, führt die Route weiter durch eine Wiesenlandschaft bis zum Dorf Skals. Skals liegt auf einer sogenannten „Nase“ (Næs) – Skalsnæs. Die Stadt hat eine einzigartige Lage, mit Fjord, Bächen und hügeliger Landschaft. Skals ist nahezu von Wasser umgeben, z.B. vom Hjarbæk Fjord sowie den Bächen Simested Å und Skals Å. Im Wald der Stadt (baneskoven) – entlang des ehemaligen Bahnhofgebietes – gibt es eine Feuerstelle mit Bänken und 2 Tisch/Bank Kombinationen. In Skals findet man u.a. Kaufmann, Pizzaria, Café, Schwimmhalle, Bäckerladen, Gasthaus und Bed & Breakfast. Es bestehen Busverbindungen nach Viborg und Møldrup. 

Hjarbæk Fjord

Von Skals aus folgt man dem Himmerlandssti zum Bach, wo man eine fantastische Aussicht über den Hjarbæk Fjord auf der einen, und dem Flusstal Skals Ådal auf der anderen Seite hat. Auf der Eisenbahnbrücke gibt es Informationstafeln über den Fjord, das Flusstal sowie das Vogelleben an diesem Ort. Auf der Bachseite des Dammes – geschützt vor dem Westwind aus Richtung des Fjords– befindet sich ein Platz mit Bänken und Tischen. Hjarbæk Fjord ist heute ein Wildreservat, und besonders im Herbst und im Winter machen viele Vögel hier Rast.

Setzt man die Wanderung fort, erreicht man Vorde. Vom Hügel Galgehøjen (Galgenhügel) hat man eine schöne Aussicht über den Fjord. Hier wurden Ede des 17. Jahrhunderts Verbrecher gehängt, die zum Tode verurteilt waren. Südlich des Hügels liegt die Kirche zu Vorde, eine Kirche im romanischen Stil.

Hjarbæk

Folgen Sie der Route zu dem alten Dorf Hjarbæk. Der Ort hat seinen eigenenHafen, eine Marina, ein gemütliches Gasthaus, ein paar Geschäfte mit Kunsthandwerk, einen Campingplatz und zahlreiche Ferienhäuser. Die Geschichte des Hafens kann bis in die Wikingerzeit zurückverfolgt werden, als Knud den Hellige (Knut der Heilige) 1085 seine Flotte mit Wikingerschiffen im Hjarbæk Fjord und in der Bucht Lovns Bredning sammelte. Jedes Jahr im August, am Wochenende zwischen den Kalenderwochen 33 und 34, versammeln sich alle alten und neuen „Sjægte“, die typischen Fischerboote des Limfjords, im Hafen und tragen die Weltmeisterschaft im Sjægte-Segeln aus.

Løgstrup

Die Wanderroute führt weiter durch den Ort Løgstrup, wo es einen Kaufmann, einen Schlachter und einen Bäcker gibt. In einem Waldgebiet ungefähr 500 m nördlich von Løgstrup gibt es ein Picknickhäuschen mit Tischen und Bänken.

Undalls Plantage

Danach geht es weiter Richtung Süden, an den Plantagen Undallslund Plantage und Margrethelund vorbei, auf dem Weg zu einer der ältesten Städte des Landes, Viborg. Bei der ehemaligen Haltestelle Margrethelund steht eine Informationstafel und bei der Undallslund Plantage gibt es eine Tisch/Bank Kombination.

viborg thorningWanderetappe 13 - Viborg - Thorning

Karte Nr. 7 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf der Strecke vom alten mittelalterlichen Zentrum mit dem Dom, bis zum Gebiet westlich des Dorfes Thorning, gehen Sie durch das einmalige Gebiet bei Hald und Dollerup Hügel.

Viborg

Die Wanderroute nimmt ihren Anfang am Dom von Viborg und es geht von hier durch das Zentrum am Bahnhof entlang zur Viborg Plantage.

In Viborg können Sie den Dom, die Dominikanerkirche, verschiedene Museen oder das Viborg Pilgerzentrum besuchen. Schauen Sie im Fremdenverkehrsbüro (VisitViborg) vorbei um mehr Infos zu Erlebnismög-lichkeiten in der Umgebung zu erhalten.

Finderup Høj

Auf dem Weg aus Viborg finden Sie den Finderup Høj an der Erik Glippingsvej. Vom Hügel aus

konnten die Reiter des Königs die brennende Scheune Finderup Lade sehen, wo der König Erik Glipping während der Sct. Cäcilia Nacht im Jahre 1286 ermordet wurde. Weiter geht es entlang eines tiefen zugewachsenen Hohlweges, der damals genau so hätte aussehen können.

Die Heerweg-Wanderroute führt im Gegensatz zum Heerweg nicht amHærvejs teppich oder dem Heerwegstein vorbei.

Langskov

Zwischen den knorrigen Bäumen im Eichendickicht in Langskov gibt es mehrere Hohlwege. Die Wanderroute führt direkt durch das Eichendickicht zum Zeltplatz im Wald Lille Traneskov, von wo sie zum Gasthof Niels Bugges Kro weiterführt.

Hald

Hald und die Hügellandschaft Dollerup Bakker ist ein Gebiet mit einer einmaligen Konzentration von sowohl Kultur- als auch Naturgeschichte. Am Herrensitz Hald Hovedgård kann man die Überreste der vier ehemaligen Gebäude sehen. Niels Bugges Hald liegt wie eine zirkuläre Wallanlage am Niels Bugges Kro und auf einer Landzunge im See findet man die Überreste einer Burg, die vom letzten Bischof in Viborg, Jørgen Friis erbaut wurde.

Dollerup Bakker

Die Landschaft ist dramatisch, von den Eismassen und dem Schmelzwasser während der letzten Eiszeit erschaffen, abgegrenzt von den Dollerup Bakker im Osten und der flachen Heide im Westen. Der Ort ist eines der wichtigsten Landschaftsgrenzen in Dänemark und wird auch „Tüpfelchen über dem I der dänischen Eiszeitgeologie“ genannt.

In der Scheune am Hald Hovedgård gibt es eine Ausstellung über die Natur und Kultur der Umgebung. Hier kann man sich anhand von Landschaftsmodellen einen Eindruck über die Bedeutung des Eises für die Landschaft machen. Die Tische und Bänke laden gleichzeitig zu einer

Pause ein. Hier findet man auch die nördlichste der Heerwegherbergen.

Skelhøje

In Skelhøje haben Sie keine Möglichkeit einzukaufen, aber Sie können hier ein Bus nach Frederiks nehmen mit guten Einkaufsmöglichkeiten. Folgt man der Wanderroute ohne Abstecher zu machen gibt es erst in Kragelund wieder eine Einkaufsmöglichkeit. Proviantieren Sie also in Frederiks!

Das Gebiet südlich von Skelhøje ist geprägt von Plantagen die Ende des 18. Jahrhunderts und die darauf folgenden 50 Jahre angepflanzt wurden. Die Na-delbaumplantagen verdrängten die Heidelandschaft und die kleinen Eichendickichte.

In der Plantage südlich von Skelhøje gibt es eine dichte Konzentration von Grabhügel. Allein in der kleinen Havredal Plantage hat es mehr als 50 Grabhügel aus der Steinzeit gegeben. Versuchen Sie mal wie viele Sie heute finden können. Einige der größeren Hügel liegen auf einer geraden Linie und früher wurden sie als Wegmarkierung benutzt. Die Sicht ist heute jedoch von der Plantage versperrt.

Stendal Plantage

Stendal ist ein markantes Tal entlang des Nordrandes der Stendal Plantage. Im Tal kann man mehrere schöne Hohlwege sehen. Dort wo der Wanderweg in südwestlicher Richtung entlang des Tales führt, gibt es Überreste von gepflasterten Hohlwegen. In der Ulvedal Plantage, wo der Wanderweg Richtung Süden führt, gibt es auch etliche Hohlwege.

Jens Langknivs Höhle

In der südwestlichen Ecke des Ulvedal Plantage liegt ein gut erhaltener Lang-dolmen aus der Steinzeit. Die 4000 Jahre alte von den Ortsansässigen genannte Jens Langknivs Höhle ist 40 Meter lang und hat 2 Kammern. Den Namen Jens Langkniv findet man in der Dichtung von St. St. Blicher wieder.

Blicheregnens Museum

Sie können einen Abstecher in das etwa 2 km östlich des Wanderweges liegende Thorning machen, um einzukaufen oder Blicheregnens Museumzu se-hen. Steen Steensen Blicher war von 1819-1825 Pfarrer in Thorning. Von hier aus wanderte er oft hinaus in die Heidelandschaft und ein Großteil seines Werkes ist mit der Gegend verbunden. Er wohnte im Pfarrhof wo heute das Blicheregnens Museum eingerichtet ist. Im Museum sind Lokales, Kulturerbe sowie Erinnerungen an das Leben Blichers ausgestellt. Das Museum gibt eine gute Einführung in die Umgebung bevor es weiter entlang des Heerweges geht.

thorning funderKirkebyWanderetappe 14 - Thorning - Funder Kirkeby

Karte Nr. 7 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf dem Weg von den Plantagen westlich von Thorning nach Tollund, westlich von Funder Kirkeby gehen Sie u. A. auf der Grathe Heide wo berühmte Königsschlachten stattgefunden haben. Am Bølling See gibt es ein großes Renaturierungsprojek

König Knaps Dige

Am Wasserlauf Haller Å liegt eine friedliche Furt und ein 200 Meter langer Verteidigungswall aus der Eisenzeit, König Knaps Dige. Man kann sehen wie die Hohlwegspuren an der Furt an der zugewachsenen Brücke aus dem 19. Jahrhundert zusammenlaufen.

Grathe Heide

Auf der Grathe Heide südlich von Thorning hat es mehrere Königsfehden gegeben. Im Jahre 1157 fiel Svend Grathe in der Schlacht gegen Valdemar den Großen.

Die Schlacht bedeutete den Sieg der Jütländer über die Soldaten aus Skåne (im heutigen Schweden) und Seeland. Die Geschichte zeigt, dass der Name Heerweg damals äußerst passend war.

Stenholt Skov

Der Wanderweg führt weiter durch den Stenholt Wald, ein alter Eichen-Niederwald. In den Niederwäldern wurden die Bäume an der Wurzel abgeschnitten, von wo die begehrten neuen Schösslinge heranwuchsen, die u. A. für Zäune und als Brennholz Verwendung fanden. Der Stenholt Wald wurde im Jahre 1988 unter Naturschutz gestellt um insbesondere das Eichendickicht und den lichtoffenen Wald zu erhalten. Es gibt ausgeschilderte Wanderwege und Infotafeln im Wald.

Klosterlund Museum

Im südlichen Teil des Stenholt Wald führt der Wanderweg am Klosterlund Museum vorbei. Hier kann man Überreste von Jütlands ältester Siedlung sehen (8000 v. Chr.). Die Siedlung die am Hof südlich des Museums gefunden wurde, stand Pate für eine der Steinzeitkulturen, die sog. Klosterlundkultur. Im kleinen Hügelhaus in der Nähe gibt es eine kleine Ausstellung über die damalige Landschaft. Hier haben Sie auch die Möglichkeit Ihr mitgebrachtes Essen zu genießen.

Bølling Sø

Der Bølling See wurde vor 10.000 Jahren während der Eiszeit gebildet. Nach und nach wurde der untiefe See mit dicken Schichten Torfmoos zugewachsen. Der See war der größte untiefe See auf dem Mitteljütländischen Höhenrücken der sowohl Richtung Osten zum Gudenåen und Richtung Westen zum Karup Å abfloss. In den 1870er wurde der See trocken gelegt, der Boden wurde aber nie gutes Ackerland. Das Gebiet wurde im Jahre 2003 unter Naturschutz gestellt und von 2004-2005 wurde der See wieder etabliert. Der See enthält das meiste seines Wassers von Quellen, weshalb das Wasser sehr sauber ist und für Pflanzen und Tiere einen guten Lebensort darstellt.

In der Gegend sind viele interessante Funde gemacht, u. A. in Verbindung mit der Torfgewinnung. Die bekanntesten sind die beiden Moorleichen, die Elling-Frau und der Tollundmann, sowie zwei kleine Bernsteinfiguren die Tiere darstellen.

Der Wanderweg führt nicht in das Dorf Kragelund, es sind aber nur etwa 3 km dorthin. Hier gibt es Einkaufsmöglichkeiten und eine Herberge.

Die Ochsenweg-Wanderroute führt westlich an Funder Kirkeby vorbei, es sind aber nur ein paar Kilometer dorthin.

thorning funderKirkebyWanderetappe 15 - Thorning - Funder Kirkeby

Karte Nr. 7 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf der Strecke von Tollund westlich von Funder Kirkeby nach Nr. Snede ist die Landschaft von tiefen Tunneltälern, einzigartige Dünenlandschaften, Plantagen und einige der saubersten Seen Dänemarks geprägt. Die Strecke führt am Wasserlauf Funder Å bei Hør-bylunde etwas östlich des Höhenrückens vorbei. Das tief eingeschnittene Flusstal steht im deutlichen Kontrast zur flachen Ebene Richtung Westen.

Skærbæk Plantage

In der Skærbæk Plantage gibt es mehrere schöne Heidegebiete mit Wacholderdickichte. Besonders das Gebiet etwa 1 km nördlich des Forsthauses ist sehenswert. Hier gibt es auch das geologisch inte-ressante Gebiet Dybdal.

Im südlichen Teil der Skærbæk Plantage, nördlich von Ansø Mühle, führt der Wanderweg entlang ei-nes teilweise gepflasterten Hohlweges, der vermutlich aus der Zeit der Ochsentreiber stammt.

Vrads

Nördlich von Vrads befindet sich eine geschützte Binnendünenlandschaft, mit Dünen, Glockenheide und Seen. Die Heide besteht aus sowohl trockenen und Feuchten Gebieten und es gibt viel Wacholder und Ginster. Außerdem findet man Glockenheide, Blaubeeren und Preiselbeeren.

In Vrads kann man den Laden Vrads Købmandshandel wo es auch einen Zeltplatz gibt besuchen.

Tingdalsøerne

Die Tingdal-Seen bezeichnen die Seen Rævesø, Grane Langsø, Kalgård Sø und Kongsø. Die Seen sind sehr sauber (nährstoffarm) und haben sehr klares Wasser. Die Seen werden Lobelie–Seen genannt, weil die Pflanze Wasser-Lobelie auf dem Seeboden wächst. Die Seen und ihre Umgebung stehen unter Naturschutz weil sie sehr leicht von Menschenhand beeinflusst werden können. Es ist deshalb verboten die Baum- und Buschfreien Seeufer zu betreten, sowie Baden, Angeln und Segeln in den Seen nicht erlaubt ist. Torup See ist dagegen ein normaler nährstoffreicher See wo die Bestimmungen ein Betreten des östlichen Seeufers zulassen.

Die Seen sind größtenteils vom Plantagen und Heidelandschaften umgeben. Westlich von Kalgård Sø und Kongsø liegt die Kongsø Heide. Hier wird Naturpflege betrieben um ein Zuwachsen zu verhindern und den Erikabewuchs jung zu halten. Auf der Heide gibt es einen kleinen eingedämmten See mit der Burganlage „Hansborg“.

Im Gebiet gibt es ausgeschilderte Wege und Informationstafel.

Südlich von Palsgaard Skov liegt die Herberge Nørhoved/Hærvejens Bondegaardsferie.

Nørre Snede

Auf der Strecke von Viborg ist Nørre Snede die erste etwas größere Stadt die man auf dem Heerweg begegnet. Weit zurück in der Geschichte war der Ort schon ein Knotenpunkt für Reisende auf dem Heerweg. Eine heilige Quelle, die dem Sct. Knud geweiht war, wurde von Pilgern aufgesucht. Ein Ochsen-pferch im Wald südlich der Stadt, deutet daraufhin, dass auch die Ochsentreiber in der Stadt Aufenthalt machten. Auf dem Friedhof befindet sich ein vor-zeitlicher Grabhügel. In der romanischen Kirche befindet sich ein sonderbarer Taufstein mit Löwenköpfen aus dem 12. Jahrhundert.

Der Wanderweg führt östlich um die Stadt, man muss also die Route verlassen um den Proviantkorb aufzustocken.

nrsnede givskud nyWanderetappe 16 - Nr. Snede - Givskud

Karte Nr. 7-8 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Hinter Nørre Snede führen die Heerwegsrouten durch den Nedergaard Wald, bevor man zu den Quell-gebieten der Wasserläufe Gudenå und Skjernå gelangt, der sog. Großen Wasserscheide. Machen Sie evtl. einen Abstecher zum schönen Rørbæk See. Von hier führt der Weg am größten Eichenwald Dä-nemarks, Wallanlage und Wallfahrtskirche vorbei nach Givskud.

Nørre Snede

Auf der Strecke von Viborg ist Nørre Snede die erste etwas größere Stadt die man auf dem Heerweg begegnet. Weit zurück in der Geschichte war der Ort schon ein Knotenpunkt für Reisende auf dem Heerweg. Eine heilige Quelle, die dem Sct. Knud geweiht war wurde von Pilgern aufgesucht.

Ein Ochsenpferch im Wald südlich der Stadt, deutet daraufhin, dass auch die Ochsentreiber in der Stadt Aufenthalt machten. 

Auf dem Friedhof befindet sich ein vorzeitlicher Grabhügel. In der romanischen Kirche befindet sich ein sonderbarer Taufstein mit Löwenköpfen aus dem 12. Jahrhundert.

Rørbæk Sø

Wenige Kilometer westlich des Heerweges befindet sich ein prachtvolles Naturgebiet am Rørbæk See. Das Gebiet ist hügelig und von Abhängen, Heide, Wacholder und Plantagen gekennzeichnet. Den wundervollen Blick auf den See kann man von den guten Wanderwegen genießen und es gibt ferner eine Feuer- und Grillstelle, sowie eine Landschaftsausstellung und eine Cafeteria. Südlich des Sees liegt das öffentliche Gebäude Ballesbækgård. Man kann auch eine abwechslungsreiche Kanufahrt auf dem Skjern Å machen.

Koutrupgård

Auf einer Strecke von ca. 4 km zwischen Koutrup und Tinnet Krat steht der Heerweg unter Schutz. Sie windet sich wie ein malerischer Hohlweg durch die offene Landschaft mit Wald, Heide und Ackern. Im Koutrupgård hat es eine der alten Heerwegsgasthöfe gegeben. Heute befindet sich hier ein Naturzentrum mit Naturschule und Zeltplatz. In der Umgebung gibt es viele Wanderwege.

Die Quellen von den Wasserläufen Gudenå und Skjern Å

Etwa einen Kilometer östlich des Heerweges befinden sich die Quellen von den Wasserläufen Gudenå und Skjern Å. Nur wenige 100 Meter trennen die Quellgebiete von zwei der größten Wasserläufe Dänemarks. Skjern Å nimmt seinen Anfang in einem kleinen See, läuft Richtung Westen und bevor er im Ringkøbing Fjord mündet wird er zum wasserreichsten Wasserlauf Dänemarks. Gudenå dessen Quellgebiet imponierend ist, läuft zunächst Richtung Osten um später Richtung Norden im Randers Fjord zu münden. Das Wasser der Quelle hat dann 160 Kilometer im längsten Wasserlauf Dänemarks zurückgelegt.

Das größte Eichendickicht in Dänemark

Die Wälder westlich dieser Teilstrecke des Heerweges bilden das größte Eichendickicht in Dänemark. Die Eiche war schon lange bevor die Buche einwanderte ein Teil der dänischen Natur. Die Eichen sind oft mehrstämmig, denn die Stämme wurden ganz zurückgeschnitten und neue Stämme wurden von der Wurzel aus gebildet. Die Dickichte bestehen meist aus 40-60jährige Stämme, wobei die Wurzeln vielleicht mehrere hundert Jahre alt sind. Ein Teil dieser Eichendickichte ist heut als Naturwald ausgelegt.

Margrethediget

Südlich von Tinnet Krat liegt der 150 m lange Verteidigungswall Margrethediget rechtwinklig zum Heerweg. Man weiß nicht wann der Wall erbaut wurde, noch welche Margrethe Pate stand.

Øster Nykirke

Als ein deutliches Wegzeichen liegt Øster Nykirke 127 m.ü.M. als eine der höchst gelegenen Kirchen Dänemarks. Die Kirche wurde 1150-1200 als Wallfahrtskirche an der heiligen Quelle Sankt Peders Quelle erbaut. An der Quelle wurde Heilung gesucht. Man hat in der Quelle, die heute von einer Kopie eines mittelalterlichen Brunnens umgeben ist, Keramikscherben gefunden, bei de-nen es wahrscheinlich um Opfergaben handelt. Heutzutage ist das Wasser oh-ne Bewegung und daher nicht sonderlich einladend.

Südlich von Øster Nykirke kommt man an einem Wegstein aus Granit aus dem Jahre 1856 vorbei. Sowie beim Martinsabend stand der „Kalte Bischof Martin“ Pate für den Ortsnamen Kollemorten.

Einige der Strecken des Heerweges sind weder für Wanderer noch Radfahrer zugänglich. Diese befinden sich im Givskud Zoo, wo es verständlicherweise nur mit dem Auto oder Bus Zugang gibt.

givskud bindeballeWanderetappe 17 - Jelling - Bindeballe

Karte Nr. 8 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf der Strecke bei Givskud führt der Heerweg durch offenes Ackerland mit kleineren Wäldern und südlich von Harresø führt er in südöstlicher Richtung zur alten Königsstadt Jelling. Weiter geht es vorbei am Fårup See und durch die Vejle- und Egtved Flusstäler nach Bindeballe.

Givskud

Einige der Strecken des Heerweges sind nicht zugänglich. Diese befinden sich im Givskud Zoo, wo es verständlicherweise nur mit dem Auto oder Bus Zugang gibt.

Der Gasthof Harresø Kro

Der Gasthof Harresø Kro aus dem Jahre 1609 ist einer der ältesten noch erhaltenen Gasthöfe entlang des Heerweges.

Früher wurde er häufig von Viehtreibern, die auf dem Weg Richtung Süden waren aufgesucht und noch heute kann man den alten Reisestall sehen.

Auch andere Gesellschaftsschichten waren zu Gast, man kann u. A. den Stammtisch des dänischen Schriftstellers Grundtvig sehen.

Jelling

Die Wanderroute führt nach Jelling eines der absoluten Höhepunkte des Heerweges und UNESCOs Weltkulturerbe. Jelling Kirche liegt zwischen zwei mächtigen vorgeschichtlichen Hügeln. Anfang des 10. Jahrhunderts wurde an dieser Stelle eine 170 m lange Schiffssetzung an einem Bronzezeithügel angebaut. Auf dem ursprünglichen Hügel wurde der nördliche Hügel vermutlich von König Harald Blåtand (Blauzahn) angelegt. Im Hügel wurde eine Grabkammer aus den Jahren 958/59 gefunden, wo vermutlich Haralds Vater, König Gorm beigesetzt wurde. Der Südhügel, der kein Grab enthielt, wurde wesentlich später angelegt.

Dänemarks Taufschein

Zwischen den beiden Hügeln stehen die beiden Runensteine, die als „Däne-marks Taufschein“ bekannt wurden. Der große Stein wurde von Harald Blauzahn errichtet und die Runen besagen dass „Harald die Dänen in Christen umwandelte“. Der kleine Stein wurde im 17. Jahrhundert wieder gefunden und nebenan aufgestellt. Die Inschrift lautet „König Gorm setzte dieses Totengedenken an seiner Frau Thyra, den Schmuck Dänemarks“. Dies ist das älteste Zeugnis von Dänemarks Name.

Nördlich der Steine errichtete Harald eine Holzkirche, dessen beiden Nachfolger im 12. Jahrhundert von der heutigen Steinkirche abgelöst wurden. In der Kirche gibt es Kopien von Fresken aus dem 12. Jahrhundert.

Südlich von Jellig können Sie während der Sommermonate mit dem Wikingerschiff Jelling Orm auf den Fårup See eine Wikingerfahrt machen.

Schon während der Wikingerzeit vor über 1000 Jahren gab es einen großen Bedarf trockenen Fußes über den Vejle Flusstal zu gelangen. Dies wird durch den Fund einer Holzbrücke von 5 m Breite und 760 m Länge belegt. Mitten im breiten

Flusstal kann man eine Rekonstruktion eines kleinen Teiles der Brücke sehen. Es gibt in Ravning Station eine Ausstellung über die Brücke.

Tørskind Grusgrav

Neuzeitliche Kunst und Landschaft verschmelzen zu einer Einheit in Tørskind Grusgrav. In der Kiesgrube sind Landschaftskulpturen von Robert Jacobsen und Jean Clareboudt aufgestellt. Das Licht und das Wechseln der Jahreszeiten sorgen für neue Erlebnisse bei jedem Besuch.

Bindeballe

Auf einem Teil der Strecke durch das Vejle Flusstal folgt der Heerweg die alte Vandel-Bahn, die Im Jahre 1957 stillgelegt wurde. Im Bindeballe Bahnhofbefindet sich eine kleine Ausstellung über die Eisenbahnstrecke. Hier gibt es auch Küche, Bad, Toilette und einen kleinen Zeltplatz die von Wanderer und Radfahrer benutzt werden können. Der Schlüssel ist im Kaufmannshof erhältlich.

Der Kaufmannshof Bindeballe

Der Kaufmannshof Bindeballe ist lebendiges Museum wo Sie sehen können wie ein Kaufmannsladen früher ausgesehen hat und wo Sie sich mit Proviant für die Tour versehen können.

bindeballe vejenWanderetappe 18 - Bindeballe - Vejen

Karte Nr. 8 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf der Strecke von Bindeballe nach Vejen können Sie mehrere wichtige Gedenksteine aus der Wikin-gerzeit erleben, u. A. vier Runensteine. Sie können auch einen Markt besuchen.

Bindeballe Kaufmannshof

Bevor Sie Bindeballe verlassen, sollten Sie den alten im Jahre 1897 gegründeten Bindeballe Kaufmannshof besuchen. Hier können Sie lokale Spezialitäten kaufen und das größte Kaufmannsmuseum Dänemarks sehen.

Von hier führt der Weg weiter durch die Spjarupgård Plantage, an der Tågelundgård Plantage vorbei in westlicher Richtung zur Nordbæk Plantage um dann wieder Richtung Süden weiter zu gehen.

Etwa 5 km nördlich von Bække kommen Sie an einem unter Naturschutz stehendem Heidegebiet mit einer Reihe von Hohlwegen vorbei. An der Raststelle an der Bække-Egtvedvej haben Sie Zugang zum Gebiet.

Hamborggårdstenen

Etwas Näher an Bække kommen Sie am 50 Tonnen schweren FindlingHamborggårdstenen vorbei. Er stammt von den schwedischen Ålandinseln und ist vor 15.000 Jahren mit dem Eis hierhergekommen. Der Sage nach war Harald Blauzahn dabei den Stein nach Jelling zu schleppen, als ihm mittgeteilt wurde, dass sein Sohn Svend Tveskæg Aufruhr gegen ihn machte und er ihn deshalb hier hat liegen lassen.

Klebæk Høje

Die Strecke führt weiter nach Klebæk Høje, eines der interessantesten Vorzeitlichen Denkmäler. Vor etwa 3000 Jahren wurden hier während der Bronzezeit 2 Grabhügel errichtet, die später während der Wikingerzeit mit einer 45 Meter langen Schiffssetzung erweitert wurde. Am Steven der Schiffssetzung steht ein Runenstein aus dem 10. Jahrhundert. Die Schiffssetzung ist von Radspuren durchkreuzt, was darauf hin deutet, dass der Streckenverlauf des Ochsenweges Hærvejen später hier war.

Bække

In Bække haben Sie die Möglichkeit für die Tour zu Proviantieren und im ehemaligen Busbahnhof gibt es während der Sommermonate eine Touristeninformation und eine Ausstellung über den Ochsenweg Hærvejen.

Wenn Sie in Bække sind, beachten Sie dass die Strecke am 400 Jahre alten Königlich Privilegiertem Gasthof Bække Kro vorbei führt.

Vor der 800 Jahre alten Kirche der Stadt steht ein weiterer Runenstein der im Jahre 1807 im Kirchendeich gefunden wurde. Der Stein stammt etwa aus dem Jahre 925, man kennt aber nicht die ursprüngliche Platzierung.

In front of the town’s 800 year old church is another rune stone, found in the ditch around the churchyard in 1807. The stone dates from around 925 AD, but its original location is unknown.

Mannehøj

Bei Asbo führt die Strecke an Mannehøj, die Überreste eines Grabhügels aus der älteren Bronzezeit, vorbei. Früher war der Weg von Bække über Asbo nach Læborg von Reihen von Grabhügeln abgegrenzt.

Von hier geht es weiter nördlich an der Hundsbæk Plantage vorbei, von wo man zu einem der höchsten Stellen in Vejen „Frau Mettes Bjerg“ gehen kann.

Læborg

Unmittelbar nach der Plantage führt der Wanderweg nach Læborg, wo das Gelände Richtung Süden hinunter zum Wasserlauf Kongeå neigt. Nördlich der 800 Jahre alten Læborg Kirche steht ein restaurierter Runenstein. Der Text erzählt von einer Königin Thyre, einen Namen den man am Stein in Bække wiederfindet. Es ist aber nicht sicher, dass die Runen einen Königlichen beschreiben, denn in der Wikingerzeit wurde „Königin“ als eine gewöhnliche Ehrenbezeichnung verwendet.

Vejen

Die Ochsenweg-Wanderroute folgt dem ursprünglichen Ochsenweg Hærvejen, der mit dem Wachstum der Stadt zur Hauptstraße in Vejen geworden ist. Gleichzeitig sind mehrere Grabhügel entlang der Straße entfernt worden. In Vejen können Sie die Kirche, die 1896 im romanischen Stil aufgeführt worden ist, sehen. Auf dem Friedhof können Sie Überreste der ersten Kirche aus dem Mittelalter sehen. Der Ochsenweg Hærvejen führt unter die Eisenbahnstrecke, die seit 1874 zur „Groß-stadt“-Status von Vejen beigetragen hat.

Vejen Kunstmuseum

Sie können auch das Vejen Kunstmuseum besuchen, das primär Plastiken, Keramik und Bilder vom örtlichen Bildhauer Niels Hansen Jacobsen zeigt, sowie eine Spezialsammlung aus der Zeit um 1900. Ferner werden Kunstwerke die vom Ochsenweg Hærvejen inspiriert worden sind gezeigt.

In Vejen gibt es gute Möglichkeiten für Ihren weiteren Weg auf dem Ochsenweg Hærvejen einzukaufen.

Besuchen Sie die Touristeninformation für weitere Informationen Aktivitäts- und Erlebnismöglichkeiten in Vejen.

vejen jelsWanderetappe 19 - Vejen - Jels

Karte Nr. 8-9 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Diese Teilstrecke bietet naturschöne Gebiete am Wasserlauf Kongeåen und den Jels-Seen. Sie passieren den Kongeå an der Frihedsbroen (Die Freiheitsbrücke) und es gibt einige Geschichten über die Gegend zu erzählen, als der Wasserlauf noch die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark bilde-te. Ein Teil des Gebietes steht unter Denkmalschutz und es lohnt sich eine Pause einzulegen um die Natur zu genießen.

Askov

Von Vejen führt die Wanderroute Richtung Westen nach Askov, die besonders für die traditionsreiche Hochschule aus dem Jahre 1865 berühmt ist. Hier kann man im Park einen Spaziergang machen und dabei die Atmosphäre genießen. Die Kirche von Askov wurde im Jahre 1900 vom Architekten Rold Schrøder gezeichnet. Die Inspiration aus dem Altertum, verleiht dem Kirchenraum ein besonders gedämpftes Licht.

Skibelund Krat

Von Askov führt die Strecke Richtung Süden nach Skibelund Krat wo es einen Gedenkstein, für die vielen Persönlichkeiten die sich im Zeitraum 1864-1920 für Südjütland einsetzten, gibt. Der Ort bildet seit über 100 Jahren den Rahmen für die sog.

Die Freiheitsbrücke

Nur wenige Kilometer weiter treffen Sie auf die „Freiheitsbrücke“ und dem Wasserlauf Kongeåen.

Den Namen bekam die Brücke im Zeitraum 1864-1920 wo Kongeåen die Grenze zwischen Dänemark und Deutschland bildete. Damals gab es eine Holzbrücke und südlich des Wasserlaufs hatten die deutschen Gendarmen ihr Schilderhaus. Viele Südjütländer flohen während dieser Zeit nach Dänemark und andere kämpften in brünstig für ihre nationalen Rechte und Identität.

Kongeåen

Das Gebiet um Kongeåen stellt eine einmalige Natur- und Kulturlandschaft dar. Die Strecke führt Sie in südlicher Richtung nach Københoved. In dieser schönen Umgebung sollten Sie erwägen entlang des Kongeå einen Abstecher in östlicher Richtung zu machen. Auf der Strecke zwischen Gredstedbro undKnagemøllen steht der Wasserlauf unter Naturschutz.

Wenige Kilometer östlich, an der Nordseite des Wasserlaufs, liegt eine Wallanlage mit den Überresten des königlichen Schlosses Skodborghus. Das Gebiet ist heute durch die Regionalstraße durchschnitten und mit einem Reetgedeckten Haus, das bis 1920 als Zollhaus diente, bebaut. Südlich von Kongeåen führt die Radstrecke an mehrere gut erhaltene Hügel aus der älteren Bronzezeit vorbei.

Die Wanderroute führt westlich an Skodborg vorbei und durch die Städtchen Københoved und Skrave.

Neigt sich Ihr Proviant dem Ende, haben Sie die Möglichkeit einen Abstecher von wenigen Kilometern nach Skodborg zu machen um dort einzukaufen.

Jels

In Jels gibt es weitere Einkaufsmöglichkeiten und die Strecke überquert den Wasserlauf Jels Å unmittelbar nach ihrem Quellgebiet in den Jels-Seen. Die Windmühle Jels Mølle aus dem Jahre 1859 ist das Wahrzeichen der Stadt und war bis 1971 in Betrieb. Die Mühle ist liebevoll restauriert und für den Publikumsverkehr geöffnet. In einem Teil der Mühle ist das Fremdenverkehrsbüro eingerichtet. Ein anderes Wahrzeichen der Stadt steht in Bronze gegossen am See Nedersø: Das Jels-Mädchen. Hier gibt es auch ein Freibad mit Grünanlage und Open Air Theater. In der Nähe befindet sich dasOrion Planetarium.

jels vojensWanderetappe 20 - Jels - Vojens

Karte Nr. 9 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Der Streckenabschnitt von Jels nach Vojens führt Sie durch einige schöne Naturgebiete, wie z.B. Stursbøl Plantage und Oksenvad Hede am Wasserlaufe Nørre Å. In Vojens gibt es ein reiches Angebot an verschiedenen Aktivitätsmöglichkeiten für die ganze Familie.

Stursbøl Plantage

Von Jels führt der Wanderweg auf einem kleinen Pfad durch die Stursbøl Plantage. An mehreren Stellen in der Stursbøl Plantage ist man auf Verzweigungen des Ochsenweges Hærvejen unterwegs. Da die Plantage auf dem Höhenrücken liegt und man nur wenige Wasserläufe überqueren muss, ist der Weg wahrscheinlich seit Jahrtausenden von Reisenden benutzt worden. Die Verbindung zum Altertum wird besonders deutlich anhand der 70 Bronzezeithügel, die man an den verschiedenen Streckenverlaufen des Ochsenweges Hærvejen finden kann.

Südlich der Plantage kommt man am alten Ochsenwegsgasthof in Stursbøl vorbei, der heute Café Ellegård heißt. Der Wanderweg führt weiter

Richtung Süden am Hügel Prinsens Høj und durch die Plantage Oksenvad Hede, die am Wasserlauf Nørre Å liegt.

Slevad Brücke

Danach folgt der Wanderweg den Rand des Heidegebietes Oksenvad Hede und Sie werden zur Slevad Brücke geleitet. Die Spuren zeigen, dass Reisende schon seit frühester Zeit, den Übergang bei Slevad und Oksenvad benutzt haben. Ein Schild zeigt den Weg zu einem Grabhügel aus der Eisenzeit. Da der Hügel ausgegraben ist, kann man den Aufbau mit dem doppelten Steinring sehen.

Vojens

Von hier führt der Wanderweg östlich an Jegdrup vorbei nach Vojens. In Vojens liegt die Touristeninformation in der Nähe des Wanderweges und Sie können in der Stadt proviantieren.

Vojens ist auch eine Stadt die interessante Aktivitätsmöglichkeiten bietet. Die Stadt ist u. A. für ihre Speedway Strecke bekannt, die von Ole Olsen, Dänemarks erster Speedwayfahrer der Weltmeister wurde, erbaut ist. In der Stadt gibt es auch eine bekannte Go-Kartbahn, und als Teil der Vojens Hallen gibt es eine supermoderne Eishalle, Sporthalle, Schwimmhalle und Erlebnisbad. Es gibt also ausgezeichnete Möglichkeiten in Vojens jede Menge Lustiges und Wildes zu erleben bevor es wieder entlang des Ochsenweges Hærvejen weitergeht.

vojens roedekro nyWanderetappe 21 - Vojens - Rødekro

Karte Nr. 9 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf der Strecke von Vojens nach Rødekro befinden sich mehrere sehenswerte Kulturschätze. U.A. kommen Sie an der ersten der charakteristischen Heerwegbrücken, die Immervad Brücke vorbei. Sie werden auch den sog. Hærulf-Stein sehen und südlich von Hovslund Stationsby befindet sich die alte aus dem Jahre 1867 stammende Damgård Mühle.

Tørning Mølle

Hinter Vojens führt der Wanderweg in südöstlicher Richtung zur MühleTørning Mølle. Im 14. Und 15. Jahrhundert gab es Kampfhandlungen zwischen Holsteinische Grafen und dänische Könige und die größte Burg Südjütlands, Tørninghus spielte dabei eine große Rolle. Die Burg lag auf einer Halbinsel im Tal Haderslevdal und konnte durch diese Lage den Verkehr im Gebiet kontrollieren.

Die Mühle Tørning Mølle wurde im Jahre 1908 erbaut und beherbergt heute ein funktionierendes Strom- und Wasserkraftwerk. Nördlich der Mühle befindet sich eine Mühlenbrücke die kurz vor dem 1. Weltkrieg von deutschen Pioniersoldaten erbaut wurde.

Im Park gibt es seltene Bäume und gute Aufenthaltsorte. Im „Herredsfogdens Hus“ sind ein Informationszentrum und eine Landschaftsausstellung eingerichtet.

Vedsted

Hinter Tørning Mølle führt der Wanderweg weiter in südlicher Richtung nach Vedsted wo man proviantieren kann. Auf der Strecke von Vedsted Præstevej zum See Vedsted Sø führt der Wanderweg an mehreren Hügel aus der Bronzezeit vorbei. Um den See führt ein Weg herum und am südöstlichen Ende befinden sich ein Freibad und eine Grünanlage.

Pothøj

Von der LI. Vedbølvej führt ein Pfad hinauf zur Anhöhe Pothøj, die auf der Westseite einen hochgelegenen Observationsbunker der Sicherungsstellung Nord hat. Die von 1916-1918 errichtete Sicherungsstellung Nord war eine Befestigungsanlage, die quer durch das damals deutsche Südjütland verlief. Ursprünglich bestand die Anlage aus 900 Betonbunkern, wovon heute 31 zugänglich sind.

Abkær Mose und Stengelmose

Die Route führt Sie am Rande der unter Naturschutz stehenden Hochmoorgebiete von Abkær Mose und Stengelmose vorbei. An der Landstraße zwischen den Mooren gibt es etwa 500 Meter westlich der Strecke einen Vogelturm von wo Sie über das Moor Abkær Mose blicken können.

Die Brücke Immervad Bro

Danach geht es weiter hinunter zum Wasserlauf Immervad Å, wo die BrückeImmervad Bro dem Reisenden seit 1776 eine Überquerungsmöglichkeit über dem Wasserlauf gegeben hat.

Die Brücke ist aus einem gespaltenen Feldstein, den sog. „Skovby-Stein“ gebaut. Früher gab es hier vermutlich eine Holzbrücke, der Name deutet aber darauf hin, dass der Ort als Furt schon vor der Errichtung der Brücken benutzt wurde.

Hærulfsteinen

Kurz bevor Sie nach Hovslund Stationsby kommen, wo es Einkaufsmöglichkeiten gibt, befindet sich am Straßenrand ein bemerkenswerter Runenstein. Die Inschrift ist nicht lang, nur der Name „Hærulf“- oder „Hairulfr“, wie der Runenschreiber im 10. Jahrhundert geschrieben hat. Der Stein wurde als deutsche kriegsbeute im Jahre 1864 nach Berlin gebracht und erst im Jahre 1952 kam er wieder auf seinen ursprünglichen Platz zurück.

Den Strangels-Hügel

An der gleichen Stelle kann man östlich der Straße einen Hügel aus der Bronzezeit, den Strangels-Hügel sehen. Südlich des Hügels steht ein 2 Meter hoher Bautastein. Der Sage nach dreht sich der Stein nach dem Duft von Brot. Von der Raststelle am Weg haben Sie Zugang zum Hügel und dem Stein.

Damgaard Mühle

Ein paar Kilometer hinter Hovslund Stationsby können Sie einen Abstecher zur Damgaard Mühle etwa 1 Kilometer westlich der Ochsenwegroute machen. Die Mühle die aus dem Jahre 1867 stammt ist liebevoll restauriert. Sie war u. A. als Buchweizenmühle in Betrieb und die Anlage die noch heute intakt ist, ist eines der am besten erhaltenen Dänemarks. Von der Hauptstraße unter der Eisenbahnstrecke oder über Hovslund Stationsby haben Sie Zutritt zur Mühle. (Vom 1. April – 1. November von 10-17 Uhr geöffnet)

Vendersvold Verteidigungsanlage

Weiter entlang der Strecke kommen Sie durch Øster Løgum wo ein paar Kilometer südlich die Vendersvold Verteidigungsanlage aus dem 3. Jahrhundert liegt. Die Anlage hat eine Länge von 3 km gehabt, wovon man heute noch die 500 Meter sehen kann. Die Anlage besteht aus einem Wall und einen Graben, der heute ein Hohlweg ist. Von der Ochsenwegroute haben Sie Zutritt von der Raststelle an der Andholmvej. Etwa 1700 Jahre nach dem Errichten der Wall-anlage wurde eine neue Verteidigungsanlage gebaut. Am westlichen Teil liegt eine gut erhaltene Kanonenbatterie, die „Andholmbatterie“, Teil der Sicherungsstellung Nord.

Gasthof in Rødekro

Der Ochsenweg Hærvejen führt direkt vorbei am alten Gasthof in Rødekround weiter entlang der Hauptstraße in Rødekro. Meistens wird der Gasthof nach dem Namen der Stadt benannt, hier ist es aber umgekehrt. Der Gasthof aus dem Jahre 1642 hat der Stadt seinen Namen gegeben. In Rødekro haben Sie Möglichkeit einzukaufen.

Südlich von Rødekro bei der Rise Kirche steht der Wegstein von Christian VII am Straßenrand: „Weg nach Flensburg und Sleswich“. Die romanische Kirche mit ihren Mauerbefestigungen am Turm hat eine gut erhaltene Einrichtung aus dem Mittelalter.

roedekro kliplevWanderetappe 22 - Rødekro - Kliplev

Karte Nr. 9 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf diesem Streckenabschnitt werden Sie im Gendenkpark Urnehoved in frühere Zeiten zurückver-setzt, denn die Steine berichten von den dramatischen Begebenheiten, die sich vor Ort zugetragen haben. Sie werden auch Povls Bro, die schönste Brücke des Ochsenweges Hærvejen sehen und den Glockenturm an der Kliplev Kirche, Dänemarks ältestes erhaltene Holzgebäude.

Rødekro

Von Rødekro führt der Wanderweg südlich an Rise und Søst vorbei, um danach in einem Industrieviertel nordöstlich von Hjordkær an einer Grabanlagevorbei zu kommen, die sowohl von Steinzeit- als auch von Bronzezeitmenschen benutzt wurde.

Das rekonstruierte Steinzeitgrab hat eine radförmige Steinsetzung. Das Rad war damals das bedeutende Symbol des Sonnengottes.

Hjordkær

In Hjordkær haben Sie die Möglichkeit für Ihren weiteren Weg auf dem Ochsenweg Hærvejen einzukaufen. Südlich von Hjordkær steht eine Teilstrecke von etwa 10 km des Ochsenweges Hærvejen unter Schutz. Die Strecke ist ein Kiesweg, Autoverkehr ist aber erlaubt.

Urnehoved Mindepark

Am Urnehoved Gedenkpark gibt es heute an dem Ort, der vermutlich Landsting war einen Rastplatz. Während des Mittelalters hatte jeder Landesteil sein eigenes Landsting. In Südjütland lag das bei Urnehoved und wurde bis 1523 als solches benutzt. Im Gedenkpark, der von 1946-48 angelegt wurde, sind mehrere Gedenksteine aufgestellt. Auf den Steinen kann man die dramatischen Begebenheiten die bei Urnehoved stattgefunden haben nachlesen.

Povls Brücke

Nachdem die unter Schutz stehende Ochsenwegstrecke die Årtoft Plantage passiert kommen Sie entlang Povls Brücke, der schönsten Brücke des Ochsenweges Hærvejen, über dem Wasserlauf Bjerndrup Å. Hier ist die Rede von einer im Jahre 1744 aus einem Bogen gebauten Steinbrücke. Hier lohnt es sich eine Pause einzule-gen und die Bauweise zu bestaunen. Die Steine sind bogenförmig angebracht und die Brücke ist dadurch selbsttragend.

Kliplev

Die Strecke führt Sie westlich an Kliplev vorbei. Sollten Sie einkaufen wollen, können Sie einen Abstecher Richtung Osten nach Kliplev machen, eine im Mittelalter wichtiger Wallfahrtsort für Pilger wegen dem Sct. Nothelfer. Ein Kruzifix in der Kliplev Kirche wurde als Bild eines Heiligen aufgefasst, obwohl es sich wahrscheinlich um eine Christusdarstellung handelte. Das Kruzifix ist leider verloren gegangen.

Die Kliplev Kirche ist wegen ihrem freistehenden Glockenturm, das älteste erhaltene Holzgebäude Dänemarks aus dem Jahre 1300, einmalig.

kliplev padborgWanderetappe 23 - Kliplev - Padborg

Karte Nr. 9 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf der Strecke von Kliplev nach Padborg, gelangen Sie zur letzten der alten Heerweg-Brücken, die Gejlå- Brücke aus dem Jahre 1818. Die Route endet am „ Krummen Weg“ direkt an der Grenze.

Gejlå-Brücke

Wenn Sie an Kliplev vorbeikommen führt der Wanderweg in südwestlicher Richtung nach Bjerndrupgård. Hier geht es weiter Richtung Süden und zum Wasserlauf Gejlå nördlich der Bommerlund Plantage. Hier können Sie, die im Jahre 1818 gebau-te Gejlå-Brücke sehen, die aus 2 Bogen von gehauenen Feldsteinen besteht.

Die Steine werden im Gegensatz zur älteren Povls Brücke (siehe die Strecke Rødekro-Kliplev), von Mörtel zusammen gehalten. Hier gab es früher eine Furt und die flachen Steine kann man heute noch unter der Brücke sehen.

200 m südlich der Brücke lag früher das Gasthaus Bommerlund Kro. Heute findet man nur noch einen Gedenkstein.

Bommerlund Plantage

Weiter geht es entlang des Heerweges durch die Bommerlund Plantage wo es etliche Steine mit Inschriften gibt. Hier ist aber nicht die Rede von Runensteinen!

Südlich des Wasserlaufes Gejlå lag die alte Verwaltungsgrenze und am Stra-ßenrand steht ein sog. Verwaltungsstein für den Bezirk Vis Herred (Wies 1778). Direkt gegenüber steht ein Wegstein, der den Weg nach Løgumkloster zeigt.

Die übrigen Steine in der Plantage sind Markierungsteine aus den Jahren 1770 – 1900. Die Steine stehen an ihren ursprünglichen Stellen am Straßenrand und grenzen die Gebiete ab, für die der jeweilige Bauer zuständig war. Der Weg lag bevor die Bommerlund Plantage angepflanzt wurde auf der offenen Heide und die Bauern wohnten oft weit weg von dem Streckenabschnitt, die sie in Stand halten mussten. Die Steine markieren für welchen Streckenabschnitt welcher Bauernhof zuständig war.

"Den Krumme Vej"

Von der Plantage geht es weiter an Østerbæk vor-bei, an einer der Jugendherbergen des Heerweges vorbei, bis nach Bov, wo es Einkaufsmöglichkeiten gibt. Bevor der Wanderweg zur Grenze gelangt kommt man südlich von Bov zur Røndamsvej. Die Straße ist nach einem Ehemaligen Gasthof benannt. Der Weg der auch „Krummer Weg“ genannt wird, ist der alte Weg nach Flensburg. Hier kann man eine Teilstrecke mit alter Bepflasterung sehen.

„Der Krumme Weg” endet an der Landesgrenze, man kann aber weiter entlang der Grenze auf dem historischen Gendarmenweg Richtung Süden nach Padborg und Richtung Norden und Osten nach Kruså fortsetzen. Der Gendarmenweg geht weiter entlang der Flensburger Förde nach Høruphav.

Gendarmstien

Nach der Wiedervereinigung in 1920 bewachte die Gendarmerie die neue Landesgrenze und kontrollierte die Schiffsfahrt auf der Flensburger Förde. Bis 1958 patroulierten die Gendarmen zu Fuß und es entstand der sog. Gendarm-enweg. Der Kreis Sønderjylland hat den Weg als eine Wanderroute von Pad-borg über Kruså entlang der Flensburger Förde, rund um Broager Land und weiter nach Alsen wieder auferstehen lassen. Die Route ist ausgeschildert mit einem blauen Gendarmen und der Kreis hat Kartenmaterial über die ausgeschilderten Routen herausgegeben. Der Gendarmenweg beträgt insgesamt 72 km.

Folgen Sie dem Heerweg weiter auf dem Ochsenweg nach Deutschland. Die Route führt von der dänisch/deutschen Grenze nach Hamburg.

frederikshavn jyskeAasFahrradetappe 1 - Frederikshavn - Jyske Ås

Karte Nr. 4 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Diese Radtour führt durch die schöne hügelige Landschaft südwestlich von Frederikshavn. Zunächst über kleine Nebenstraßen durch das Tal des Bangsbo Å, anschließend über einen Schotterweg durch das Gebiet Hestvang, eine hügelige Landschaft, zum Herrensitz Hørbylund. Von dort aus geht es weiter durch eine flachere Landschaft über ein großes Plateau, einen ehemaligen Fjordarm, nach Østervrå. Dieser Streckenabschnitt endet am Wasserlauf Nymølle Bæk in einem der fantastischsten Naturgebiete Vendsyssels am Rande des Höhenzugs Jyske Ås.

Die Gegend von Bangsbo

In Frederikshavn beginnt der Ochsenweg Hærvejen an der Touristeninformation. Von hier aus sind es einige Kilometer hinaus aus der Stadt bis in die Gegend von Bangsbo mit zahlreichen Erlebnis- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Dazu gehören u. a. der Tierpark Bangsbo Dyrehaveder botanische Gartendas Bangsbo Museum, der Herrensitz Bangsbo und der Naturspielplatz. Sie können auch einen Abstecher zur Anhöhe Pikkerbakken machen, die bei gutem Wetter einen Blick auf die Stadt, auf die Ålbæk Bucht und bis nach Skagen bietet.

Von Bangsbo geht es weiter durch das schöne Tal Bangsbo Ådal und vorbei am Gräberfeld Donbæk und den Grabhügeln Kongehøjene.

Kongehøj und Borgbjerg

Die Grabhügel Kongehøj und Borgbjerg, die vom Weg aus zu sehen sind, gehören zum Gräberfeld Donbæk mit 60 registrierten Grabhügeln, die auf einem schmalen Streifen der Hügellandschaft verteilt liegen. Anfang des 20. Jh. fand man zahlreiche Urnengräber aus der jüngeren Eisenzeit sowie diverse Artefakte, darunter ein Goldarmband.

Aus archäologischer Sicht handelt es sich um eine äußerst interessante Stätte, wo immer wieder neue Funde und Beobachtungen gemacht werden. Das Gebiet ist öffentlich zugänglich.

Vom Bangsbo Ådal fahren Sie in südliche Richtung den Hestvangsvej entlang, einen relativ langen Schotterweg, der sich schön durch die hügelige Landschaft schlängelt. Hier ist der Alltag wirklich weit, weit weg. Genießen Sie die Tour, auch wenn es ein Schotterweg ist.

Understed Shelter

Irgendwann kreuzt der Schotterweg die Wanderroute des Ochsen-/Heerwegs. Wenn Sie nach Osten auf die Wanderroute abbiegen, kommen Sie nach ca. 500 m an einen ruhigen Shelterplatz neben der Institution Granly. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Karup und Hørbylund

Sie verlassen die Wanderroute wieder und fahren durch die hügelige Landschaft nach Karup. Von dort aus folgen Sie etwa 4 km der Wanderroute, vorbei an der Karup Kirche und der Heilquelle Helligøbben. Sie kommen auch am Herrensitz Hørbylund vorbei, und damit haben Sie etwa die Hälfte der Strecke zwischen Frederikshavn und Jyske Ås zurückgelegt.

Gersholt Sø

Die Tour von Hørbylund nach Østervrå führt durch offeneres und flacheres Terrain. Ohne die vielen Hügel können Sie nun schnell einige Kilometer zurücklegen. Unterwegs kommen Sie am kleinen Weiler Søholt und am Gersholt See vorbei. Der Gersholt See ist tatsächlich der größte See in Vendsyssel. Von Søholt aus führt die nationale Radroute 61 über Tolne nach Skiveren.

Das letzte Stück bis Østervrå fahren Sie über ein großes offenes Plateau mit gutem Blick auf die Landschaft Mittel-Vendsyssels. Diese Ebene namens Volstrupssletten ist das Ende eines ehemaligen Fjordarms. Das Wasser reichte also einst bis nach Østervrå.

Østervrå

In Østervrå gibt es Einkaufsmöglichkeiten und ein Hallenbad, wo Sie vielleicht ein ersehntes Bad nehmen können.

Außerdem finden Sie hier einen kleinen Shelterplatz neben dem Sportplatz in der Bredgade.

Nymølle Bæk

Von Østervrå geht es über ganze kleine Wege durch eine wunderschöne und ruhige Landschaft. Sie kommen am Voer Å vorbei, der bei Voerså ins Meer mündet.

Am Beginn der Naturschutzgebiets Nymølle Bæk kreuzen Sie die Wanderroute. Hier empfehlen wir eine Pause und einen Spaziergang am Wasserlauf Nymølle Bæk entlang. Das Gebiet um den Nymølle Bæk gehört zu den schönsten Naturgebieten Vendsyssels. Hier findet man verschiedene Landschaftstypen wie Buchenwald, Wiesen, Heide, Weiden, Wasserläufe, Seen und Erlensümpfe.

Auf der Route den Nymølle Bæk entlang kommen Sie auch über eine schöne alte Quadersteinbrücke. Sie wurde nach 1600 erbaut, das genaue Jahr ist jedoch nicht bekannt.

Ingeborg Skeel (ca. 1545 – 1604) war Gutsbesitzerin auf Schloss Voergaardund betrieb Ende des 16. Jh. eine Glasmanufaktur am Nymølle Bæk. Dort, wo die Manufaktur einst lag, kann man noch immer Glasscherben aus jener Zeit finden.

Übernachtung

Weiter geht es über die kleinen Wege. Nach ein paar Kilometern biegt die Radroute des Ochsenwegs Hærvejen nach links in Richtung Süden ab. Wenn Sie jedoch eine Übernachtungsmöglichkeit suchen, sollten Sie stattdessen weiter geradeaus nach Westen fahren, über die regionale Fahrradroute 60. Nach ca. 500 erreichen Sie einen großen Shelterplatz, die Naturschule Lunken.

Wenn Sie der Radroute des Ochsenwegs Hærvejen weiter folgen, kommen Sie schnell an eine große Straße, an der Sie die Route verlassen und links die Straße entlang fahren, also in östliche Richtung. Nach 1,5 km kommen Sie in das kleine Dorf Brønden, wo es ebenfalls einen schönen Shelterplatz gibt.

jyskeAas hammerBakkerFahrradetappe 2 - Jyske Ås - Hammer Bakker

Karte Nr. 4-5 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Der Ochsenweg durch den Südosten von Vendsyssel ist von dem markanten Höhenzug Jyske Ås geprägt, mit den höchsten Hügeln Nordjütlands. In einer Endmoräne haben die Gletscher hier in der letzten Eiszeit Schichten mit einem Gemisch aus Sand, Lehm und Kies abgelagert, in einem sehr hügeligen Gelände entlang der Schmelzgrenze des Eises. Die Route führt durch dieses teilweise mit Wald bedeckte, hügelige Hochland, mit sehr abwechslungsreicher Natur. Richtung Nordosten liegt das breite Flusstal Voer Ådal und Richtung Süden befindet sich ein großes tiefliegendes Gebiet, das ganz um die Stadt Nørresundby herumreicht. Hier hat die Eiszeit die Hügel dem Erdboden gleich gemacht.

Jyske Ås

Ungefähr 1 km westlich von der Stelle, wo die Straße Håndsbækvej den Höhenzug erreicht, liegt Lunken, die Naturschule der Großgemeinde Brønderslev. Hier gibt es Wasser, Toiletten, überdachte Tische/Bänke und einen großen überdachten Übernachtungsplatz (Shelter).

Bei der Wegpassage auf der Spitze des Hügels Fejborg Bakke findet man Information über die Umgebung, und etwas weiter nördlich liegt ein Langdolmen mit fantastischer Aussicht Richtung Osten. In der gesamten Umgebung auf beiden Seiten des Höhenzugs sind ungewöhnlich viele Grabhügel bewahrt worden. Fejborg Bakke lädt zu einer Abfahrt Richtung Osten ein, mit einem Gefälle von 5% über 600 m, und wird auf der Website über Dänemark größten Hügel erwähnt. Die Abfahrt führt hinunter zu dem Brunnen mit überdachtem Übernachtungsplatz(Shelter)  und dem Freitags Käsegeschäft, 1,3 km von der Hügelspitze entfernt.

Es gibt einen Wegweiser zum Shelterplatz Slettingen, der mit Wasser und einer Komposttoilette ausgestattet ist.  Die unfruchtbaren Hügel waren früher eine Zufluchtsstätte der Ausgestoßenen, die sich in einer Hütte, die in einen Hang eingegraben war, durchschlagen konnten. Der Arm des Gesetzes reichte nicht bis dorthin, und Überfälle auf Reisende, die den Höhenzug passieren mussten, waren keine Seltenheit. 1841 trieb diese Tatsache die Bevölkerung zur Selbstjustiz. 7 „gute Bürger“ trafen sich, um mit einigen gefürchteten, gesetzlosen jungen Männern im Armenhaus von Stagsted abzurechnen. Dies endete mit den Morden von Stagstedhede, bei denen vier Menschen getötet wurden, und die Behörden wurden endlich wachgerüttelt. Östlich der Route ist auf dem Weg Stagshedevej ein Gedenkstein aufgestellt worden.

Biegt man 100 m in den Weg Østermarksvej ein, findet man einen Parkplatz mit Information. Folgen Sie der Route 300 m in südwestlicher Richtung zum Aussichtspunkt mit der Position 57o16’8’’N – 10o12’Ø, der sich in einer Einzäunung mit freundlichen isländischen Pferden befindet – denken Sie daran den Zaun wieder zu schließen!

Bei klarem Wetter kann man das Kloster Børglum erkennen, und scheint die Sonne auf die Dünen, sieht man auch die Wanderdüne Rubjerg Knude an der Nordsee.

Grevmose Seen

Auf der Spitze des Höhenzuges sind über der Lehmschicht Moosgebiete entstanden, aus denen nach der Torfgewinnung die Seen von Grevsmose entstanden sind.

Ein Stück weiter auf dem Weg Bjørnbakvej, kann man von der Spitze eines neubepflanzten und eingezäunten Privatgebietes über das Tal Voer Ådal schauen, und zwischen den Hügeln Holtbjerg und Agersted Bakker das Kattegat erkennen.

Der Weg liegt auf der Wasserscheidelinie auf der Spitze der Höhenkette, aber auf dem Weg hinunter und an der Nordostseite der Höhenkette, kann man einige der Quellbäche sehen, die in den Wasserlauf Voer Å münden. Die Autobahn E3 führt über den Höhenzug, und folgt einer alten Wegspur, die das Ministerium für Natur als Dänemarks einzigen Passübergang bezeichnet hat. Über die E3 und dem alten Ålborgvej wurde Dänemarks erste Faunapassage angelegt. Diese wird nun von allen Tieren benutzt, auch von Kronwild. Die Faunapassage endet auf der Südostseite beim Hügel Dannerhøj, der seinen Namen bei dem Besuch von Frederik VII. und der Gräfin Danner im Jahre 1852 erhielt, bei dem die Bevölkerung versprach „jährlich das Grundgesetzt zu ehren“ und dies immer noch tut.

3,7 km nordöstlich am Ålborgvej liegt die kleine Stadt Flauenskjold mit einem Kaufmann und einem ”Heuhotel”, mit guter Ausstattung für sowohl Pferd als auch Reiter, und ebenso für Reiter von Stahlrössern. Die Route über Jyske Ås, das erste große Pfadprojekt des ehemaligen Amtes von Nordjütland, führt weiter auf dem Weg Stenbakkevej, wo sich ein überdachterÜbernachtungsplatz mit Wasser und Komposttoilette befindet. Man überquert die Straße Dorfgade; ihr jahrhunderte alter Name bezeichnet eine der Passagen über den Höhenzug.

Dorf Møllegård

2 km Richtung Osten auf dem schön geschlängelten und hügeligen Asphaltweg liegt das Museum Dorf Møllegårdmit sowohl einer Wasser- und einer Windmühle, einer Kaffeestube und einem Jagd- und Forstwirtschaftsmuseum für Nordjütland.

Schloss Voergaard

Weitere 4,5 km Richtung Nordosten steht das Schloss Voergaard, welches in den 1520er Jahren von Bischof Stygge Krumpen errichtet, und 1590 von Ingeborg Skeel mit Jütlands vornehmsten und  reichlich verzierten Renaissancehaus erweitert wurde. Das fantastische 7,5 m hohe Epitaph der Dame kann in der Nähe bei der Kirche zu Voer bewundert werden . Jedes Jahr Mitte Juli wird Stygge Krumpens letzte glückliche Zeit bei den Mittelaltertagen (Middeladerdagene) auf Schloss Voergaard wieder zum Leben erweckt.

Von der Straße Dorfgade führt die Route in den höchsten und hügeligsten Teil von Jyske Ås. Es handelt sich um Schotterwege, die nicht für Rennräder geeignet sind. Möchte man lieber auf Asphaltwegen fahren, kann man von Dorf Mølle aus den Weg Storskovvej nach Dronninglund nehmen, und so ganz nah an Knøsen vorbeikommen, der mit seinen 136 m den höchsten Punkt von Jyske Ås darstellt. Die Abfahrt danach ist eine Leichtigkeit, mit 3,4% Gefälle auf einer Strecke von 1,75 km.

Hochmoores Sømose

Folgt man dem Ochsenweg, kommt man nah am westlichen Ende des Hochmoores Sømose vorbei, bevor man auf den Weg Lilleskovvej gelangt. Ein halbes Jahrhundert lang, um das Jahr 1900 herum, war Sømose Winterquartier für viele umherziehende Familien, die im Sommer mit einem Zirkus, einem Jahrmarkt, einem Kesselflicker oder anderen Handwerkern unterwegs waren. Zu den Stoßzeiten wohnten hier jeden Winter über 40 Familien, alle mit vielen Kindern. Die Nachnamen Altenburg, Mundeling, Hertzberg und Benneweis sind Zeugen dafür, dass unsere großen Zirkusse hier ihre Wurzeln haben.

Dronninglund

Die Rute führt ebenfalls am Moor Ottemose vorbei, über den Weg Tusbrovej, der der alte Nr. Sundby-Sæby Kongevej ist, und um das Tal Markedsdalen herum, wo der Jahrmarkt Hjallerup Marked bis 1744 abgehalten wurde. Man kommt am Dronninglund Kunstcenter und dem Golfplatz vorbei. Das Kunstcenter ist etwas ganz Besonderes. Es ist von einem lokalen Handwerker gebaut worden, der in Grönland Geld verdient hatte. Dann wurde es von der Gesellschaft Tvind übernommen, und später von der lokalen Bevölkerung wieder zurückgekauft, die das Center mit freiwilligen Helfern betreibt. Es finden wechselnde Qualitätsausstellungen statt, und es gibt ein Mittags-Café und ein Kunstgeschäft.

Schloss Dronninglund

Über den Weg Kirkevej kommt man zum Schloss Dronninglund. Dass Schloss ist heute u.a. ein Hotel und Restaurant. Im Zeitraum 1200-1536 war es das Kloster Hundslund, danach sowohl Gutshof sowie der Sommersitz der Königin und der Prinzessin. Sein heutiges Erscheinungsbild verdankt das Schloss dem Umbau im Jahre 1754, durchgeführt von Graf Moltke. Die ehemalige Klosterkirche hat schöne Kalkmalereien aus Stygge Krumpens Zeit, u.a. ein Fries mit 3 heidnischen, 3 jüdischen und 3 christlichen Helden und eine Galerie aus dem Jahre 1600 mit 7 Bildern von halbnackten römischen Göttern (!).

2 km weiter Richtung Osten findet man in Dronninglund Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Die Stadt ist in den 1890er Jahren entstanden, als eine Apotheke einen Tierarzt, einen Arzt und ein örtliches Krankenhaus nach sich zog. 

Hjallerup

Auf dem Weg zum Ort Hjallerup befinden sich 8 der zahlreichen Grabhügel der Gegend. Mehrere davon sind Langdolmen, die im Bereich der Straßen Himmerigsvej und Langdyssevej dicht beisammen liegen. Galgehøjene und der 90 m lange Pyldbyrsdolmen befinden sich Richtung Norden vor der Autobahn.

In Hjallerup findet jedes Jahr Anfang Juni der größte Krämer- und Pferdemarkt Dänemarks statt. In Hjallerup gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Hotel.

Die Route führt weiter Richtung der Hügel Hammer Bakker, entlang der alten Landstraße Sæby-Sundby Landevej, der seit Menschen Gedenken eine Hauptstraße, oder ein Kongevej (Königsstraße) gewesen ist. Zur Zeit der Prinzessin Sofie Hedvig wurde dieser Weg über die feuchten Wiesen zweimal jährlich mit Reis bedeckt, der quer über die Radspuren gestreut wurde. Das verhinderte das Einsinken der Wagen. Dieser alte Weg führt weiter Richtung Hammer Bakker, entlang der Wege Markvejen und Kongsvænget.

Etappe 3 - Hammer Bakker - Svenstrup

Karte Nr. 5 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Beschreibung kommt bald.

Etappe 4 - Svenstrup - Arden

Karte Nr. 5-6 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Beschreibung kommt bald.

Etappe 5 - Arden - Hvornum

Karte Nr. 6 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Beschreibung kommt bald.

hvornum viborgFahrradetappe 6 - Hvornum - Viborg

Karte Nr. 6 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf diesem Teil des Ochsenweg Hærvejen machen Sie eine Reise durch die Wikingerzeit, das Mittelalter in Viborg und die Gegenwart. Und die ganze Welt wird Ihnen zu Füßen liegen.

Die Weltkarte am Klejtrup See

Von Hvornum aus geht es am Gehölz Trinderup Krat und unweit des Klejtrup Sees vorbei, wo sich die Weltkarte befindet, eine Miniaturausgabe der ganzen Welt mit Seen, Flüssen, Bergen und Flaggen. Die Karte mit einer Fläche von 5.000 m2 wurde 1944-69 vom Dänisch-Amerikaner Søren Poulsen geschaffen und liegt direkt am Seeufer mit schönen Grünanlagen. Es gibt einen Laden, eine Cafeteria und einen Essbereich mit Blick auf die ganze Welt. Im Ort Klejtrup finden Sie ein Lebensmittelgeschäft und eine Pizzeria.

Schöne Natur- und Kulturlandschaften am Lindum Skov

Die Route überquert den Wasserlauf Skals Å und führt durch das schöne Waldgebiet Lindum Skov, der größtenteils zum Gut Tjele gehört. Die höchsten Punkte im Wald bieten spektakuläre Ausblicke. An mehreren Stellen hat man einen Blick auf die Ortschaft und die Kirche von Lindum sowie auf den See Tjele Langsø. Das Gebiet verfügt über eine artenreiche Tier- und Vogelwelt. Über dem Feld kann man ab dem zeitigen Frühjahr den Gesang der Lerche hören. Morgens oder in der Abenddämmerung sieht man mit etwas Glück äsende Rehe oder sich duckende Hasen. Es gibt viele Geschichten über dramatische Ereignisse im Wald, und Ortsnamen wie Ulvebjergene (Wolfsberge), Brohulen (Brückenhöhle), Rørsdalshule (Rørdals-Höhle) und Kvindsø (Frauensee) zeugen von einer ungemütlichen Vergangenheit. Die frühesten Spuren menschlicher Aktivität in diesem Gebiet sind prähistorische Grabhügel sowie Funde von Feuersteinwerkzeugen.

Tjele Langsø und Bigum

Die Route führt nun durch das Waldgebiet Bigum Skov. Man kann einen kleinen Abstecher ins Dorf Bigum machen, das sich reizvoll zwischen Wald und den See Tjele Langsø schmiegt. Bei Bigum liegt ein Naherholungsgebiet mit Badesteg, Spielplatz, Tischen, Bänken und Toiletten. Mit einer Länge von ca. 10 km ist der Tjele Langsø der längste See Dänemarks. In Bigum gibt es auch ein altes Hünengrab, das kostenlos zugänglich ist. In drei Epochen mit jeweils 1.000 Jahren dazwischen diente es als Grabstätte.

Vammen

Fahren Sie nun weiter nach Vammen, wo es einen Gasthof, einen Campingplatz und ein Lebensmittelgeschäft gibt. Das Seeufer Vammen Søbred ist ein Naherholungsgebiet, das zu jeder Jahreszeit einmalige Naturerlebnisse bietet, nicht zuletzt aufgrund der artenreichen Vogelwelt.

Sødal Skov und der Herrensitz Sødal

Auf dem Weg südwärts nach Rødding können Sie westlich von Torup einen Abstecher zum Waldgebiet Sødal Skov und zum Herrensitz Sødal machen. Der Herrensitz besteht aus einem gemauerten Hauptflügel von 1865 sowie älteren, wertvollen Fachwerk-Seitenflügeln von 1603. Der ursprüngliche Gutshof, der Stapelgård genannt wurde, lag 1 km westlich des heutigen Standorts. Stapelgård gehörte dem Kammerdiener Rane Johnson, der nach dem Mord an Erik Glipping geächtet wurde. Auf den Befehl von Erik Menved wurde der Hof abgerissen, an seinen heutigen Standort verlegt und in Sødal umbenannt. Der Sødal Skov ist ein ca. 200 ha großer Mischwald, der jeweils zu einem Drittel aus Fichten, Buchen und Eichen besteht. Er erstreckt sich von Vrå und den Feldern von Sødalgård bis etwa zur Grenze des Pfarrbezirks Vammen.

Rødding See

Die Route führt nun weiter zur Ortschaft Rødding am gleichnamigen See. Der See wurde 2004 renaturiert, nachdem er 100 Jahre lang trockengelegt war. Heute bildet er mit seiner Umgebung ein Naturgebiet mit vielen Erlebnis- und Aktivitätsmöglichkeiten. Ein ca. 2,6 km langer markierter Pfad führt rund um den See. Es gibt Tische und Bänke, einen Grillplatz, Toiletten und ein Lebensmittelgeschäft im Ort.

Blomstergården bei Neder Kokholm

Auf dem Weg nach Viborg bietet sich ein Abstecher zum Blomstergården (Blumenhof) bei Neder Kokholm an, der 1.000 verschiedene Blumensorten sowie eine der größten Fuchsiensammlung Skandinaviens bietet. Auch seltene Sommerblumen und viele andere Pflanzen sind hier zu bewundern. Außerdem verfügt der Blomstergården über eine eindrucksvolle Obstbaumsammlung.

Fahren Sie weiter nach Viborg, zwischen den Viborg-Seen entlang und genießen Sie die schöne Aussicht auf den Dom.

viborg thorningFahrradetappe 7 - Viborg - Thorning

Karte Nr. 7 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Bevor Sie entlang des Ochsenweges Hærvejen in südlicher Richtung die Stadt verlassen, sollten Sie Viborg – Das Tor zum Ochsenweg Hærvejen, erleben. Der Dom zu Viborg ragt auf dem Hügel zum Himmel und nur wenige 100 m südlich findet man die mittelalterliche Dominikanerkirche Sortebrødrekirke und die alten Mittelalterstrassen. Hier erfahren Sie mehr über die Erlebnismöglichkeiten in Viborg-Thorning.

Søndermarks-Kirche

Von den Burganlagen und dem Dom folgt die Fahrradetappe den Fahrradwegen aus der Stadt hinaus. Die Fahrradetappe führt an derSøndermarks-Kirche vorbei, wo der 10 Meter lange gestickte Hærvejes teppich ausgestellt ist.

Hald Ege

Auf dem Weg zum kleinen Waldstädtchen Hald Ege, in der Viborg Plantage kann man u. A. den Heerwegstein sehen, eine alte auf die Seite gestellte Straßenwalze aus Granit. Der Text stammt vom Autor Peter Seeberg: „ Krämer, Krieger, Karren, Karossen, Reiter, Treiber, Wanderer, Pferde, Ochsen, Gänze, Fromme, Gute, Böse…“.

Die Geschichte der Roten Baracken in Hald Ege wird im kleinen Museum „Hald Ege Samlingen” erzählt. Die Kirche von Hald Ege ist in den 1960er von Inger und Johannes Exner gebaut. Das Altarsilber ist in Zusammenarbeit mit dem Silberschmieden Helga und Bent Exner hergestellt.

Dollerup Bakker

Südlich von Hald Ege führt der Weg am Gutshof Hald Hovedgård, den Gasthof Niels Bugges Kro und die Hügel Dollerup Bakker, ein Gebiet mit einer einmaligen Konzentration von sowohl Kultur- und Naturgeschichte, vorbei. Am, im 16. Jahrhundert erbauten, Hald Hovedgård, kann man die Reste der 4 ehemaligen Gebäude sehen. Niels Bugges Hald liegt wie eine zirkuläre Wallanlage am Niels Bugges Kro. Auf einer Landzunge im See, findet man die Überreste einer Burg, die vom Letzten katholischen Bischof in Viborg Jørgen Friis erbaut wurde.

Die Landschaft ist dramatisch, von den Eismassen und dem Schmelzwasser während der letzten

Eiszeit erschaffen, abgegrenzt von den Dollerup Bakker im Osten und der flachen Heide im Westen. Der Ort ist eines der wichtigsten Landschaftsgrenzen in Dänemark und wird auch „Tüpfelchen über dem I der dänischen Eiszeitgeologie“ genannt.

In der Scheune am Hald Hovedgård gibt es eine Ausstellung über die Natur und Kultur der Umgebung. Hier kann man sich anhand von Landschaftsmodellen einen Eindruck von der Bedeutung des Eises für die Landschaft machen. Die Tische und Bänke laden gleichzeitig zu einer Pause ein. Hier findet man auch die nördlichste der herbergen am Ochsenweg Hærvejen.

Es lohnt sich einen Abstecher in die mit Erika bewachsenen Hügel Dollerup Bakker zu machen. Von hier haben Sie einen einmaligen Blick über den Hald See Richtung Viborg. Bei gutem Wetter kann man an der Badebrücke am Südende des Hald Sees baden.

Thorning

Das Dorf Thorning ist besonders für den Autor Steen Steensen Blicher, der von 1819 bis 1825 in Thorning Pfarrer war, bekannt. Einen Großteil seiner Arbeiten sind mit der Gegend verbunden. Er wohnte im Pfarrhof wo heute dasBlicheregnens Museum eingerichtet ist. Im Museum sind Lokales, Kulturerbe, sowie Erinnerungen an das Leben Blichers ausgestellt. Das Museum gibt eine gute Einführung in die Umgebung bevor es weiter entlang des Ochsenweges Hærvejen geht.

In Thorning gibt es einen Bäcker und einen Supermarkt.

thorning funderKirkebyFahrradetappe 8 - Thorning - Funder Kirkeby

Karte Nr. 7 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Die Fahrradetappe führt von Thorning nach Funder Kirkeby auf kleinen Wegen am Dorf Kragelund vorbei. Richtung Westen liegen die flachen sandigen Gebiete mit Plantagen wo einst große Heideland schaften waren. Auf der Heidelandschaft Grathe Hede südlich von Thorning haben sich mehrere Königsfehden abgespielt.

Grathe Hede

Im Jahre 1157 fiel Svend Grathe in der Schlacht gegen Valdemar den Großen und bei Grågårde ist, in Gedenken an ihm, auf seinem Grab ein Steinkreuz aufgestellt. Die Schlacht stellte den Sieg der Jütländer über Soldaten aus Skåne in Schweden und Seeland dar. Die Geschichte zeigt, dass der Ochsenweg Hærvejen damals seinem Namen gerecht wurde.

Kragelund

Der Etappe kommt an einer großen romanischen Dorfkirche in Kragelund vorbei. Die Kirche besitzt schön dekorierte Granitportale. An der Kirche befindet sich die in den 1920er errichtete Anlage Helledammen. Die Anlage wurde im Jahre 1987 restauriert und der Name lässt sich von einem alten heiligen Quellendamm ableiten. In der Anlage findet man neue und alte Gedenksteine, wie z.B. ein Runenstein, ein Dorfthing, eine neue Steinsetzung im Gedenken an Blicher und Dalgas, sowie eine Steinsäule mit der Inschrift „Auch dich wird der Tot holen“. In der Anlage laden Tische und Bänke zum Verweilen ein und geben vielleicht einen Anstoß über die Wahrheiten der Inschriften nach zu denken.

In Kragelund finden Sie Einkaufsmöglichkeiten und eine Herberge. Westlich von Kragelund liegt der unter Naturschutz stehende Stenholt Wald, sowieBølling See und Klosterlund Museum und Kulturzentrum.

Im nächsten Dorf, Funder Kirkeby kann man u. A. die alte HærvejskircheFunder Kirche besichtigen. Die Spuren des Ochsenweges Hærvejen kann man wenige 100 Meter westlich der Kirche sehen.

funderKirkeby nrSnedeFahrradetappe 9 - Funder Kirkeby - Nr. Snede

Karte Nr. 7 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Die Etappe von Funder Kirkeby nach Nr. Snede ist ein wahres Naturerlebnis. Sie fahren durch die Skærbæk Plantage mit der schönen Heidelandschaft und nördlich von Vrads findet man eine Binnen-dünenlandschaft mit Erika und Seen. Sie passieren ferner die unter Naturschutz stehenden Tingdal-Seen wo die seltene Pflanze Wasser-Lobelie auf dem Seeboden wächst.

Funder

Die Fahrradetappe überquert ein wenig östlich vom eigentlichen Höhenrücken den Wasserlauf Funder Å südlich von Funder. Das tiefeingeschnittene Flusstal steht im deutlichen Kontrast zum flachen Land weiter westlich.

Skærbæk Plantage

In der Skærbæk Plantage gibt es mehrere schöne Heidegebiete mit Wacholdergebüsch.

Vrads

Nördlich von Vrads liegt eine unter Naturschutz stehendeBinnendünenlandschaft mit Erika und Seen. Die Heidelandschaft hat sowohl trockene als auch feuchte Gebiete und es gibt jede Menge Wacholder und Ginster. Man findet auch Blaubeeren und Preiselbeeren.

In Vrads kann man den Laden Vrads Købmandshandel wo es auch einen Zeltplatz gibt besuchen.

Tingdalsøerne

Die Tingdal-Seen bezeichnen die Seen Rævsø, Grane Langsø, Kalgård Sø und Kongsø. Die Seen sind sehr sauber (nährstoffarm) und haben sehr klares Wasser. Die Seen und ihre Umgebung stehen unter Naturschutz weil sie sehr leicht von Menschenhand beeinflusst werden können. Es ist deshalb verboten die Baum- und Buschfreien Seeufer zu betreten, sowie Baden, Angeln und Segeln in den Seen nicht erlaubt ist. Torup See ist dagegen ein normaler nährstoffreicher See wo man das östliche Seeufer betreten darf.

Die Seen sind größtenteils vom Plantagen und Heidelandschaften umgeben. Westlich von Kalgård Sø und Kongsø liegt die Kongsø Heide. Hier wird Naturpflege betrieben um ein Zuwachsen zu verhindern und den Erikabewuchs jung zu halten. Auf der Heide gibt es einen kleinen eingedeichten See mit der Burganlage „Hansborg“. Im Gebiet gibt es ausgeschilderte Wege und Informationstafel.

Es geht weiter durch den Palsgaard Wald, wo Sie in der alten Forstwohnung das Palsgaard Waldmuseum und die Højderyggens Touristeninformation besuchen können.

Nørre Snede

Auf der Strecke von Viborg ist Nørre Snede die erste etwas größere Stadt, die man auf dem Ochsenweg Hærvejen begegnet. Weit zurück in der Geschichte war der Ort schon ein Knotenpunkt für Reisende auf dem Ochsenweg Hærvejen. Eine heilige Quelle, die dem Sankt Knud geweiht war, wurde von Pilgern aufgesucht. Ein Ochsenpferch im Wald südlich der Stadt, deutet daraufhin, dass auch die Ochsentreiber in der Stadt Aufenthalt machten. Auf dem Friedhof befindet sich ein Grabhügel der die Vorzeit mit heute verbindet. In der romanischen Kirche befindet sich ein sonderbarer Taufstein mit Löwenköpfen aus dem 12. Jahrhundert.

nrsnede givskud nyFahrradetappe 10 - Nr. Snede - Givskud

Karte Nr. 7-8 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Die Strecke von Nr. Snede nach Givskud ist ein schöner unter Schutz stehender Teil des Ochsenweges Hærvejen. Sie kommen an der sog. Großen Wasserscheide vorbei, dem Ort wo Dänemarks längster Wasserlauf Gudenå und Dänemarks wasserreichster Wasserlauf Skjern Å, nur wenige 100 Meter voneinander entfernt ihre Quelle haben und von wo sie jeweils ihren eigenen Weg nehmen. Unterwegs erleben Sie auch Dänemarks größter Eichenwald, eine Wallanlage aus der Eisenzeit und eine mittelalterliche Pilgerkirche. Machen Sie einen Abstecher in das schöne Gebiet am Rørbæk See westlich des Ochsenweges Hærvejen.

Rørbæk See

Wenige Kilometer westlich des Ochsenweges Hærvejen befindet sich amRørbæk See ein prachtvolles Naturgebiet. Das Gebiet ist hügelig und von Abhängen, Heide, Wacholder und Plantagen gekennzeichnet. Den wundervollen Blick auf den See kann man von den guten Wanderwegen genießen und es gibt eine Feuer- und Grillstelle sowie eine Landschaftsausstellung und eine Cafeteria. Südlich des Sees liegt das öffentliche Gebäude Ballesbækgård. Man kann auch eine abwechslungsreiche Kanufahrt auf dem Skjern Å machen.

Koutrupgård

Auf einer Strecke von ca. 4 km zwischen Koutrup und Tinnet Krat steht der Ochsenweg Hærvejen unter Schutz. Er windet sich wie ein malerischer Hohlweg durch die offene Landschaft mit Wald, Heide und Ackern. Im Koutrupgård hat es eine der alten Hærvejsgasthöfe gegeben. Heute befindet sich hier ein Naturzentrum mit Naturschule und Zeltplatz. In der Umgebung gibt es viele Wanderwege.

Die Quellen von den Wasserläufen Gudenå und Skjern Å

Etwa einen Kilometer östlich des Ochsenweges Hærvejen befinden sich die Quellen von den Wasserläufen Gudenå und Skjern Å. Nur wenige 100 Meter trennen die Quellgebiete von zwei der größten Wasserläufe Dänemarks. Skjern Å nimmt seinen Anfang in einem kleinen See, läuft Richtung Westen und bevor er im Ringkøbing Fjord mündet, wird er zum wasserreichsten Wasserlauf Dänemarks. Gudenå, dessen Quellgebiet imponierend ist, läuft zunächst Richtung Osten um später Richtung Norden im Randers Fjord zu münden. Das Wasser der Quelle hat dann 160 Kilometer im längsten Wasserlauf Dänemarks zurückgelegt.

Tinnet Krat

Die Wälder westlich dieser Teilstrecke des Ochsenweges Hærvejen bilden das größte Eichendickicht in Dänemark. Die Eiche war schon lange bevor die Buche einwanderte ein Teil der dänischen Natur. Die Eichen sind oft mehrstämmig, denn die Stämme wurden ganz zurückgeschnitten und neue Stämme bildeten sich von der Wurzel. Die Dickichte bestehen meist aus 40-60jährige Stämme, wobei die Wurzeln vielleicht mehrere hundert Jahre alt sind. Ein Teil dieser Eichendickichte ist heute als Naturwald ausgelegt.

Margrethediget

Südlich von Tinnet Krat liegt der 150 m lange Verteidigungswall Margrethediget rechtwinklig zum Ochsenweg Hærvejen. Man weiß nicht wann der Wall erbaut wurde, noch welche Margrethe Pate stand. Es wurden Überreste von Waffen und von Steinen umgebenen Feuerstellen gefunden. In der Wallanlage selbst hat man eine Kanonenkugel aus Eisen gefunden. König Frederik der VII ließ im Jahre 1861 den sog. Denkmalschutzstein aufstellen.

Sankt Peders Quelle

Als ein deutliches Wegzeichen liegt Øster Nykirke 127 m.ü.M. als eine der höchst gelegenen Kirchen Dänemarks. Die Kirche wurde 1150-1200 als Wallfahrtskirche an der heiligen Quelle Sankt Peders Quelle erbaut. An der Quelle wurde Heilung gesucht. Man hat in der Quelle, die heute von einer Kopie eines mittelalterlichen Brunnens umgeben ist, Keramikscherben gefunden, bei denen es wahrscheinlich um Opfergaben handelt. Heutzutage ist das Wasser ohne Bewegung und daher nicht sonderlich einladend.

Südlich von Øster Nykirke kommt man an einem Wegstein aus Granit aus dem Jahre 1856 vorbei. So wie beim Martinsabend stand der „Kalte Bischof Martin“ Pate für den Ortsnamen Kollemorten.

Givskud

Auf der Strecke nach Givskud führt der Ochsenweg Hærvejen durch offenes Ackerland mit kleinen Wäldern. Einige der Strecken des Ochsenweges Hærvejen sind weder für Wanderer noch Radfahrer zugänglich. Diese befinden sich im Givskud Zoo, wo es verständlicherweise nur mit dem Auto oder Bus Zugang gibt.

givskud bindeballeFahrradetappe 11 - Givskud - Bindeballe

Karte Nr. 8 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Die Strecke von Givskud nach Bindeballe führt größtenteils durch Waldgebiete. Machen Sie einen Abstecher nach Jelling, wo Sie ein Teil des Weltkulturerbes erleben können. Fahren Sie nach Nørup, können Sie die Barockkirche der Stadt und das Schloss Engelsholm Slot erleben. Im Kaufmannshof in Bindeballe können Sie wie anno dazu mal einkaufen.

 

Givskud

Einige der Strecken des Ochsenweges Hærvejen sind südlich von Givskud weder für Wanderer noch Radfahrer zugänglich. Diese befinden sich imGivskud Zoo, wo es verständlicherweise nur mit dem Auto oder Bus Zugang gibt.

Harresø Kro

Der Gasthof Harresø Kro aus dem Jahre 1609 ist einer der ältesten noch erhaltenen Gasthöfe entlang des Ochsenweges Hærvejen. Früher wurde er häufig von Viehtreibern besucht, die auf dem Weg Richtung Süden waren und noch heute kann man den alten Reisestall sehen. Auch andere Gesellschaftsschichten waren zu Gast, man kann u. A. den Stammtisch des dänischen Schriftstellers Grundtvig sehen.

Jelling

Die Wanderroute führt nach Jelling eines der absoluten Höhepunkte des Heerweges und UNESCOs Weltkulturerbe. Jelling Kirche liegt zwischen zwei mächtigen vorgeschichtlichen Hügeln. Anfang des 10. Jahrhunderts wurde an dieser Stelle eine 170 m lange Schiffssetzung an einem Bronzezeithügel angebaut. Auf dem ursprünglichen Hügel wurde der nördliche Hügel vermutlich von König Harald Blåtand (Blauzahn) angelegt. Im Hügel wurde eine Grabkammer aus den Jahren 958/59 gefunden, wo vermutlich Haralds Vater, König Gorm beigesetzt wurde. Der Südhügel, der kein Grab enthielt, wurde wesentlich später angelegt.

Dänemarks Taufschein

Zwischen den beiden Hügeln stehen die beiden Runensteine, die als „Dänemarks Taufschein“ bekannt wurden. Der große Stein wurde von Harald Blauzahn errichtet und die Runen besagen dass „Harald die Dänen in Christen umwandelte“. Der kleine Stein wurde im 17. Jahrhundert wieder gefunden und nebenan aufgestellt. Die Inschrift lautet „König Gorm setzte dieses Totengedenken an seiner Frau Thyra, den Schmuck Dänemarks“. Dies ist das älteste Zeugnis von Dänemarks Name.

Nördlich der Steine errichtete Harald eine Holzkirche, dessen beiden Nachfolger im 12. Jahrhundert von der heutigen Steinkirche abgelöst wurden. In der Kirche gibt es Kopien von Fresken aus dem 12. Jahrhundert.

Südlich von Jellig können Sie während der Sommermonate mit dem Wikingerschiff Jelling Orm auf den Fårup See eine Wikingerfahrt machen.

Schon während der Wikingerzeit vor über 1000 Jahren gab es einen großen Bedarf trockenen Fußes über den Vejle Flusstal zu gelangen. Dies wird durch den Fund einer Holzbrücke von 5 m Breite und 760 m Länge belegt. Mitten im breiten

Flusstal kann man eine Rekonstruktion eines kleinen Teiles der Brücke sehen. Es gibt in Ravning Station eine Ausstellung über die Brücke.

Nørup und Engelsholm Schloss

Man kann ein paar Kilometer südlich des Ochsenweges Hærvejen die Nørup Kirche mit ihren schönen Barockinterieur besuchen. Nørup liegt am Engelsholm See mit Aussicht auf das Engelsholm Schloss, das wie die Nørup Kirche auch eine Zwiebelkuppel hat. Heute ist im Engelsholm Schloss eine Hochschule eingerichtet und Besucher haben zum Park zutritt.

Firhøje

Etwas nördlich von der Randbøl Kirche führt die Ochsenweg Hærvejen-Fahrradetappe auf der Heide an Firhøje, vier aus der Bronzezeit stammenden Hügel vorbei. Von den mit Blaubeeren bewachsenen Hügeln haben Sie eine tolle Aussicht auf mehrere andere Hügel in der Umgebung.

Der Grabhügel von König Rans

Auf dem Friedhof bei der Randbøl Kirche befindet sich der Grabhügel von König Rans. Der Sage nach fiel König Ran während eines Kampfes im Tal Kongeådalen nahe dem Gødding Wald. Sie könnten einen Abstecher zumRandbøldal Museum machen.

Bindeballe

Im Bindeballe Bahnhof ein paar Kilometer westlich der Strecke befindet sich eine kleine Ausstellung über die Eisenbahnstrecke. Hier gibt es auch Küche, Bad, Toilette und einen kleinen Zeltplatz die von Wanderer und Radfahrer benutzt werden können. Der Schlüssel ist im Kaufmannshof erhältlich.

Der Kaufmannshof Bindeballe

Der Kaufmannshof Bindeballe ist ein lebendiges Museum wo Sie sehen können wie ein Kaufmannsladen früher ausgesehen hat und wo Sie sich mit Proviant für die Tour versehen können.

bindeballe vejen nyFahrradetappe 12 - Bindeballe - Vejen

Karte Nr. 8 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf der Strecke von Bindeballe nach Vejen können Sie mehrere wichtige Gedenksteine aus der Wikingerzeit erleben, u. A. vier Runensteine. Sie können auch einen Markt besuchen. Richtung Süden können Sie auf einem kleinen Hügel westlich der Straße den ersten Runenstein sehen. Der Stein wäre beinahe in Straßenschotter verwandelt worden als man die Runen entdeckte.

Vorbasse

Ein wenig weiter Richtung Süden kann man einen kleinen Abstecher zum nur wenige Kilometer vom Ochsenweg Hærvejen entfernten Vorbasse machen.

Auf dem Friedhof in Vorbasse liegt die ehemalige „Hellig Legems Kilde“ (Heilige Körper Quelle) die von Kranken, die auf Linderung und Heilung hofften, besucht wurde. Die vielen Besucher bedeuteten gute Handelsmöglichkeiten und so entstand der Vorbasse Markt, der u. A. Zentrum für den Ochsenhandel wurde.

Heute findet der Markt am vorletzten Wochenende im Monat Juli statt.

Hamborggårdstenen

Nördlich von Bække können Sie den 50 Tonnen schweren FindlingHamborggårdsten, der mit dem Eis vor 15.000 Jahren von den schwedischen Ålandinseln hierhergekommen ist. Der Sage nach, war Harald Blauzahn dabei, den Stein nach Jelling zu schleppen, als ihm mittgeteilt wurde, dass sein Sohn Svend Tveskæg Aufruhr gegen ihn machte und er ihn deshalb hier hat liegen lassen.

Klebæk Høje

Die Strecke führt weiter nach Klebæk Høje, eines der interessantesten Vorzeitlichen Denkmäler. Vor etwa 3000 Jahren wurden hier während der Bronzezeit 2 Grabhügel errichtet, die später während der Wikingerzeit mit einer 45 Meter langen Schiffssetzung erweitert wurde. Am Steven der Schiffssetzung steht ein Runenstein aus dem 10. Jahrhundert. Die Schiffssetzung ist von Radspuren durchkreuzt, was darauf hindeutet, dass der Streckenverlauf des Ochsenweges Hærvejen später hier war.

Bække

In Bække haben Sie die Möglichkeit für die Tour zu Proviantieren und im ehemaligen Busbahnhof gibt es während der Sommermonate eine Touristeninformation und eine Ausstellung über den Ochsenweg Hærvejen.

Der Ochsenweg Hærvejen führt hier auch am 400 Jahre alten Königlich Privilegiertem Gasthof Bække Kro vorbei. Vor der 800 Jahre alten Kirche der Stadt steht ein weiterer Runenstein der im Jahre 1807 im Kirchendeich gefunden wurde. Der Stein stammt etwa aus dem Jahre 925, man kennt aber nicht die ursprüngliche Platzierung.

Südlich von Asbo führt die Strecke an Mannehøj, die Überreste eines Grabhügels aus der älteren Bronzezeit, vorbei. Früher war der Weg von Bække über Asbo nach Læborg von Reihen von Grabhügeln abgegrenzt.

Runenstein beim Læborg Kirche

Weiter entlang des Ochsenweges Hærvejen, befindet nördlich der 800 Jahre alten Læborg Kirche ein restaurierter Runenstein. Der Text erzählt von einer Königin Thyre, einen Namen den man am Stein in Bække wiederfindet.

Kirche im Vejen

Die Kirche in Vejen wurde 1896 im romanischen Stil aufgeführt. Auf dem Friedhof können Sie Überreste der ersten Kirche aus dem Mittelalter sehen. Der Ochsenweg Hærvejen führt unter die Eisenbahnstrecke, die seit 1874 zum „Groß-stadt“-Status von Vejen beigetragen hat.

Vejen Kunstmuseum

Vejen Kunstmuseum zeigt primär Plastiken, Keramik und Bilder vom örtlichen Bildhauer Niels Hansen Jacobsen, sowie eine Spezialsammlung aus der Zeit um 1900. Ferner werden Kunstwerke mit dem Thema Ochsenweg Hærvejen gezeigt. Der Zutritt ist kostenlos.

In Vejen gibt es gute Möglichkeiten für Ihren weiteren Weg auf dem Ochsenweg Hærvejen einzukaufen.

vejen jelsFahrradetappe 13 - Vejen - Jels

Karte Nr. 8-9 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Diese Teilstrecke bietet naturschöne Gebiete am Wasserlauf Kongeåen und den Jels-Seen. Sie passie-ren den Kongeå an der Frihedsbroen (Die Freiheitsbrücke) und es gibt einige Geschichten über die Gegend zu erzählen, als der Wasserlauf noch die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark bildete. Ein Teil des Gebietes steht unter Denkmalschutz und es lohnt sich eine Pause einzulegen um die Natur zu genießen.

Askov

Von Vejen führt die Fahrradroute Richtung Westen nach Askov, die besonders für die traditionsreiche Hochschule aus dem Jahre 1865 berühmt ist. Hier kann man im Park einen Spaziergang machen und dabei die Atmosphäre genießen. Die Kirche von Askov wurde im Jahre 1900 vom Architekten Rold Schrøder gezeichnet. Die Inspiration aus dem Altertum, verleiht dem Kirchenraum ein besonders gedämpftes Licht.

Skibelund Krat

Von Askov führt die Strecke Richtung Süden nach Skibelund Krat wo es einen Gedenkstein, für die vielen Persönlichkeiten die sich im Zeitraum 1864-1920 für Südjütland einsetzten, gibt. Der Ort bildet seit über 100 Jahren den Rahmen für die sog.

Die Freiheitsbrücke

Nur wenige Kilometer weiter treffen Sie auf die „Freiheitsbrücke“ und dem Wasserlauf Kongeåen.

Den Namen bekam die Brücke im Zeitraum 1864-1920 wo Kongeåen die Grenze zwischen Dänemark und Deutschland bildete. Damals gab es eine Holzbrücke und südlich des Wasserlaufs hatten die deutschen Gendarmen ihr Schilderhaus. Viele Südjütländer flohen während dieser Zeit nach Dänemark und andere kämpften in brünstig für ihre nationalen Rechte und Identität.

Kongeåen

Das Gebiet um Kongeåen stellt eine einmalige Natur- und Kulturlandschaft dar. Die Strecke führt Sie in südlicher Richtung nach Københoved. In dieser schönen Umgebung sollten Sie erwägen entlang des Kongeå einen Abstecher in östlicher Richtung zu machen. Auf der Strecke zwischen Gredstedbro undKnagemøllen steht der Wasserlauf unter Naturschutz.

Wenige Kilometer östlich, an der Nordseite des Wasserlaufs, liegt eine Wallanlage mit den Überresten des königlichen Schlosses Skodborghus. Das Gebiet ist heute durch die Regionalstraße durchschnitten und mit einem Reetgedeckten Haus, das bis 1920 als Zollhaus diente, bebaut. Südlich von Kongeåen führt die Radstrecke an mehrere gut erhaltene Hügel aus der älteren Bronzezeit vorbei.

Die Fahrradroute führt westlich an Skodborg vorbei und durch die Städtchen Københoved und Skrave.

Neigt sich Ihr Proviant dem Ende, haben Sie die Möglichkeit einen Abstecher von wenigen Kilometern nach Skodborg zu machen um dort einzukaufen.

Jels

In Jels gibt es weitere Einkaufsmöglichkeiten und die Strecke überquert den Wasserlauf Jels Å unmittelbar nach ihrem Quellgebiet in den Jels-Seen. Die Windmühle Jels Mølle aus dem Jahre 1859 ist das Wahrzeichen der Stadt und war bis 1971 in Betrieb. Die Mühle ist liebevoll restauriert und für den Publikumsverkehr geöffnet. In einem Teil der Mühle ist das Fremdenverkehrsbüro eingerichtet. Ein anderes Wahrzeichen der Stadt steht in Bronze gegossen am See Nedersø: Das Jels-Mädchen. Hier gibt es auch ein Freibad mit Grünanlage und Open Air Theater. In der Nähe befindet sich dasOrion Planetarium.

jels vojensFahrradetappe 14 - Jels - Vojens

Karte Nr. 9 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Der Streckenabschnitt von Jels nach Vojens führt Sie durch einige schöne Naturgebiete bevor Sie in Vojens ankommen. Die Strecke eignet sich besonders für Kinder, da Vojens jede Menge Aktivitäten für die ganze Familie bietet.

Stursbøl Plantage

Von Jels führt der Fahrradweg entlang Waldwegen durch die Stursbøl Plantage. Da die Plantage auf dem Höhenrücken liegt und man nur wenige Wasserläufe überqueren muss, ist der Weg wahrscheinlich seit Jahrtausenden von Reisenden benutzt worden. Die Verbindung zum Altertum wird besonders deutlich anhand der 70 Bronzezeithügel, die man an den verschiedenen Streckenverlaufen des Ochsenweges Hærvejen finden kann. Südlich der Plantage kommt man am alten Hærvejsgasthof in Stursbøl vorbei, der heuteCafé Ellegård heißt.

Danach folgt die Fahrradroute den Rand des Heidegebietes Oksenvad Hede und Sie werden zur Slevad Brücke geleitet. Die Spuren zeigen, dass Reisende schon seit frühester Zeit, den Übergang bei Slevad und Oksenvad benutzt haben. Ein Schild zeigt den Weg zu einem Grabhügel aus der Eisenzeit. Da der Hügel ausgegraben ist, kann man den Aufbau mit dem doppelten Steinring sehen.

Vojens

In Vojens haben Sie die Möglichkeit einzukaufen und Im Fremdenverkehrsbüro Informationen über Sehenswürdigkeiten und Aktivitätsmöglichkeiten der Umgebung zu bekommen. Die Stadt ist u. A. für ihre Speedway Strecke bekannt, die von Ole Olsen, Dänemarks erster Speedwayfahrer der Weltmeister wurde, erbaut ist. In der Stadt gibt es auch eine bekannte Go-Kartbahn, und als Teil der Vojens Hallen gibt es eine Eishalle, Sporthalle, Schwimmhalle und Erlebnisbad. Es gibt also ausgezeichnete Möglichkeiten in Vojens jede Menge Lustiges und Wildes zu erleben, bevor es wieder entlang des Ochsenweges Hærvejen weitergeht.

Das Mädchen von Skrydstrup

Etwas südwestlich der Fahrradroute finden Sie Dänemarks zweitgrößte Anlage aus der Bronzezeit. Sie wurde im Jahre 1993 ausgegraben.

Das Haus kann das Heim des Skrydstrup-Mädchens gewesen sein. Ein wenig südwestlich von Vojens bei Over Jerstal befindet sich der Hügel wo im Jahre 1935 das Skrydstrup-Mädchen gefunden wurde.

Im Grab befand sich die Leiche eines etwa 19-jähriges Mädchen, die um 1300 v. Chr., während der älteren Bronzezeit hier beigesetzt wurde. Der Fund ist im Nationalmuseum in Kopenhagen ausgestellt, man kann aber im Haderslev Museum Kopien der Kleidung des Skrydstrup-Mädchens sehen.

vojens roedekroFahrradetappe 15 - Vojens - Rødekro

Karte Nr. 9 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf der Strecke von Vojens nach Rødekro befinden sich mehrere sehenswerte Kulturschätze. U.A. kommen Sie an der ersten der charakteristischen Ochsenweg Hærvejen brücken, die Immervad Brücke vorbei. Sie werden auch den sog. Hærulf-Stein sehen und südlich von Hovslund Stationsby befindet sich die aus dem Jahre 1867 stammende alte Damgård Mühle.

Grabhügel an den Vedsted-Seen

Vom Hügel des Skrydstrup-Mädchens ein paar Kilometer weiter südlich an der Landstraße zwischen Vojens und Over Jerstal befinden sich westlich der Straße eine kleine Gruppe von Grabhügeln zu denen man Zutritt hat. Die Gräber stammen aus dem mittleren Teil der Steinzeit um etwa 3000 v. Chr. Fahren Sie von den Gräbern Richtung Osten wieder auf die Fahrradroute, werden Sie um den Vedsted-Seen viele gut erhaltene Grabhügel, u. A. nordöstlich der Vedsted Kirche finden. 

In Vedsted kann man proviantieren oder man kann auf dem Weg um den Vedsted See einen Spaziergang machen. Am südöstlichen Ende befinden sich ein Freibad und eine Grünanlage.

Auf dem nächsten Streckenabschnitt Richtung Süden bei Hovslund Stationsby befinden sich in kurzen Abständen Sehenswürdigkeiten wo sich ein Besuch lohnt.

Die Langdolmen von Holmshus

Südlich von Vedsted gelangen Sie nach Holmshus und zu den Langdolmen, eines der imposantesten steinzeitlichen Grabanlagen Jütlands. Die Anlage besteht u. A. aus zwei parallelen Langdolmen, die über 100 Meter lang sind. Sie haben Zutritt zu einem großen Hünengrab (Taschenlampe nicht vergessen) und über der Grabkammer befindet sich ein 7 Tonnen schwerer Deckstein. Den Bau dieser Dolmen hat damals um 3200 v. Chr. einen überwältigenden Arbeitseinsatz bedeutet.

Die Route führt Sie am Rande der unter Naturschutz stehenden Hochmoorgebiete von Abkær Mose und Stengelmose vorbei. An der Landstraße zwischen den Mooren gibt es etwa 500 Meter westlich der Strecke einen Vogelturm von wo Sie über das Moor Abkær Mose blicken können.

Die Immervad Brücke

Danach fahren Sie zum Wasserlauf Immervad Å der westlich in den Gels Å mündet, der später zum Ribe Å wird. Hier können Sie auch die besondereImmervad-Brücke sehen, die seit 1776 dem Reisenden eine Überquerungsmöglichkeit über dem Wasserlauf gegeben hat.

Die Brücke ist aus einem gespaltenen Feldstein, den sog. „Skovby-Stein“ gebaut. Früher gab es hier vermutlich eine Holzbrücke, der Name deutet aber darauf hin, dass der Ort als Furt schon vor der Errichtung der Brücken benutzt wurde. Furte und Brücken waren schon immer Sammelstellen für Reisende und deshalb lag hier auch ein Gasthof. Der Gasthof Immervad Kro war berühmt für seine Erbsensuppe. Heute ist der Gasthof geschlossen. Es gibt aber eine Raststelle.

Hærulf-Stein

Kurz bevor Sie nach Hovslund Stationsby kommen befindet sich am Straßenrand ein bemerkenswerter Runenstein. Die Inschrift ist nicht lang, nur der Name „Hærulf“- oder „Hairulfr“, wie der Runenschreiber etwa im 10. Jahrhundert geschrieben hat. Der Stein wurde als deutsche Kriegsbeute im Jahre 1864 nach Berlin gebracht und erst im Jahre 1952 kam er wieder auf seinen ursprünglichen Platz zurück.

An der gleichen Stelle kann man östlich der Straße einen Hügel aus der Bronzezeit, den Strangels-Hügel sehen. Südlich des Hügels steht ein 2 Meter hoher Bautastein. Der Sage nach dreht sich der Stein nach dem Duft von Brot. Von der Raststelle am Weg haben Sie Zugang zum Hügel und dem Stein.

Die Damgaard Mühle

Wenn Sie nach Hovslund Stationsby gelangen, haben Sie Möglichkeit einzukaufen. Südlich von Hovslund Stationsby liegt die Damgaard Mühleetwa 1 Kilometer westlich von der Ochsenweg Hærvejsroute. Die Mühle die aus dem Jahre 1867 stammt, ist liebevoll restauriert. Sie war u. A. als Buchweizenmühle in Betrieb und die Anlage die heute noch intakt ist, ist eine der am besten erhaltene Dänemarks. Von der Hauptstraße unter der Eisenbahnstrecke oder über Hovslund Stationsby haben Sie Zutritt zur Mühle.

Vendersvold

Weiter entlang der Strecke kommen Sie durch Øster Løgum wo ein paar Kilometer südlich die Vendersvold Verteidigungsanlage aus dem 3. Jahrhundert liegt. Die Anlage hat eine Länge von 3 km gehabt, wovon man heute noch die 500 Meter sehen kann. Die Anlage besteht aus einem Wall und einen Graben, der heute ein Hohlweg ist. Von der Ochsenweg Hærvejsroute haben Sie Zutritt von der Raststelle an der Andholmvej. Etwa 1700 Jahre nach dem Errichten der Wallanlage wurde eine neue Verteidigungsanlage gebaut. Am westlichen Teil liegt eine gut erhaltene Kanonenbatterie, die „Andholmbatterie“.

Rødekro

Der Ochsenweg Hærvejen führt direkt am alten Gasthof in Rødekro vorbei und weiter entlang der Hauptstraße in Rødekro. Meistens wird der Gasthof nach dem Namen der Stadt benannt, hier ist es aber umgekehrt. Der Gasthof aus dem Jahre 1642 hat der Stadt seinen Namen gegeben. In Rødekro haben Sie Möglichkeit einzukaufen.

Südlich von Rødekro bei der Rise Kirche steht der Wegstein von Christian VII am Straßenrand: „Weg nach Flensburg und Sleswich“. Die romanische Kirche mit ihren Mauerbefestigungen am Turm hat eine gut erhaltene Einrichtung aus dem Mittelalter.

roedekro kliplevFahrradetappe 16 - Rødekro - Kliplev

Karte Nr. 9 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Auf diesem Streckenabschnitt werden Sie im Gendenkpark Urnehoved in frühere Zeiten zurückver-setzt, denn die Steine berichten von den dramatischen Begebenheiten, die sich vor Ort zugetragen haben. Sie werden auch Povls Bro, die schönste Brücke des Ochsenweges Hærvejen sehen und den Glockenturm an der Kliplev Kirche, Dänemarks ältestes erhaltene Holzgebäude.

Rødekro

Die Ochenweg Hærvejs-Fahrradroute führt von Rødekro Richtung Süden zur Westseite von Aabenraa. Sollten Sie unterwegs ein wenig Stadtleben in einer der größeren Städte entlang des Ochenweges Hærvejen erleben wollen und haben Sie starke Radfahrerbeine, können Sie zur charmanten südjütländischen Stadt fahren. Der Abstecher beträgt jedoch 12 km und es geht nur in einer Richtung bergab!

Hinter Aabenraa biegt der Weg leicht in südwestlicher Richtung.

Nordöstlich von Hjordkær ist eine Grabanlage freigelegt worden, die sowohl von Steinzeit- als auch von Bronzezeitmenschen benutzt wurde. Das rekonstruierte Steinzeitgrab hat eine radförmige Steinsetzung. Das Rad war damals das Symbol des Sonnengottes. Das Grab liegt unweit der Fahrradroute.

Gedenkpark Urnehoved

Südlich von Hjordkær steht eine Teilstrecke von etwa 10 km des Ochsenweges Hærvejen unter Schutz. Die Strecke ist ein Kiesweg, Autoverkehr ist aber erlaubt. Am Urnehoved Gedenkpark gibt es heute an dem Ort, der vermutlich Landsting war, einen Rastplatz. Während des Mittelalters hatte jeder Landesteil sein eigenes Landsting. In Südjütland lag das bei Urnehoved und wurde bis 1523 als solches benutzt. Im Gedenkpark, der von 1946-48 angelegt wurde, sind mehrere Gedenksteine aufgestellt. Auf den Steinen kann man die dramatischen Begebenheiten, die bei Urnehoved stattgefunden haben, nachlesen.

Povls bro

Nachdem die unter Schutz stehende Ochenweg Hærvejs-strecke die Årtoft Plantage passiert hat, kommen Sie entlang Povls Brücke, der schönsten Brücke des Ochsenweges Hærvejen, über dem Wasserlauf Bjerndrup Å. Hier ist die Rede von einer im Jahre 1744 aus einem Bogen gebauten Steinbrücke. Hier lohnt es sich eine Pause einzulegen und die Bauweise zu bestaunen. Die Steine sind bogenförmig angebracht und die Brücke ist dadurch selbsttragend.

Kliplev Kirke

Die Strecke führt Sie weiter nach Kliplev, eine im Mittelalter wichtiger Wallfahrtsort für Pilger wegen dem Sct. Nothelfer. Ein Kruzifix in der Kliplev Kirche wurde als Bild eines Heiligen aufgefasst, obwohl es sich wahrscheinlich um eine Christusdarstellung handelte. Das Kruzifix ist leider verloren gegangen. Die Kliplev Kirche ist wegen ihrem freistehenden Glockenturm, das älteste erhaltene Holzgebäude Dänemarks aus dem Jahre 1300, einmalig.

In Kliplev haben Sie die Möglichkeit für die nächste Etappe einzukaufen.

kliplev padborgFahrradetappe 17 - Kliplev - Padborg

Karte Nr. 9 in "På Hærvejen - Führer für Wanderer und Radler."

Die Teilstrecke von Kliplev nach Padborg ist eine sehr historische Etappe. Sie kommen an der letzten der alten Ochsenweg Hærvejenbrücken, die Gejlå Brücke aus dem Jahre 1818 vorbei. Sind Sie begeisterter Museumsbesucher ist diese Teilstrecke genau was für Sie, denn im ehemaligen Gefangenenlager Frøslev sind mehrere verschiedene Museen mit Ausstellungen für jeden Geschmack eingerichtet.

Gejlå Brücke

Von Kliplev geht es Richtung Süden entlang der Kliplev Søndermark und Vilsbæk Mark zum Wasserlauf Gejlå. Kurz bevor Sie Bommerlund Plantage erreichen, liegt die Gejlå Brücke die aus 2 Bögen von gehauenen Feldsteinen besteht. Die Brücke wurde im Jahre 1818 gebaut und die Steine werden im Gegensatz zur älteren Povls Brücke (siehe die Strecke Rødekro-Kliplev), von Mörtel zusammen gehalten. Hier gab es früher eine Furt und die flachen Steine kann man heute noch unter der Brücke sehen.

Bommerlund Plantage

200 m südlich der Brücke lag früher das Gasthaus Bommerlund Kro. Heute findet man nur noch einen Gedenkstein. Weiter geht es entlang des Ochsenweges Hærvejen durch die Bommerlund Plantage wo es etliche Steine mit Inschriften gibt. Hier ist aber nicht die Rede von Runensteinen!

Südlich des Wasserlaufes Gejlå lag die alte Verwaltungsgrenze und am Straßenrand steht ein sog. Verwaltungsstein für den Bezirk Vis Herred (Wies 1778). Direkt gegenüber steht ein Wegstein, der den Weg nach Løgumkloster zeigt.

Die übrigen Steine in der Plantage sind Markierungsteine aus den Jahren 1770–1900. Die Steine stehen an ihren ursprünglichen Stellen am Straßenrand und grenzen die Gebiete ab, für die der jeweilige Bauer zuständig war. Der Weg lag, bevor die Bommerlund Plantage angepflanzt wurde, auf der offenen Heide und die Bauern wohnten oft weit weg von dem Streckenabschnitt, die sie in Stand halten mussten. Die Steine markieren für welchen Streckenabschnitt welcher Bauernhof zuständig war.

Das Gefangenenlager Frøslev

Wenn Sie die Bommerlund Plantage verlassen, biegt der Weg Richtung Westen nach Vejbæk und wieder Richtung Süden nach Fårhus. Kurz darauf führt der Fahrradweg durch den östlichen Teil der Frøslev Plantage wo das Gefangenenlager liegt. Es wurde im Jahre 1944 als deutsches Gefangenenlager für u. A. dänische Widerstandkämpfer gebaut. Das Frøslev-Lager ist eines der am besten erhaltenen Gefangenenlager in Westeuropa.

Außer dem Frøslev-Lager Museum, das im Hauptwachtturm und einer früheren Gefangenenbaracke eingerichtet ist, gibt es im Lager eine Reihe anderer Ausstellungen:

Die Informationsbaracke des Bereitschaftsverbandes, dasHeimwehrmuseum, Naturausstellung der dänischen Forst- und Naturbehörde, UN-Museum und die permanente Ausstellung von Amnesty International.

Früher gab es ein weites und ödes Heide- und Dünengebiet das Frøslev Sand genannt wurde. Es wurde in den Jahren 1883-1900 zugepflanzt und ist heute Frøslev Plantage. Es wird erzählt, dass die Bepflanzungsaktion von den Entschädigungszahlungen vom französisch-deutschen Krieg 1870-71 bezahlt wurde. Es gibt noch Dünen in der Plantage und es gibt feuchte Niederungen die „Klimp“ genannt werden. Südlich des Frøslev-Lagers wurde 1994 eine Baumsammlung, ein sog. Arboretum im Kädner-Moor angepflanzt.

Padborg

Sie werden jetzt entlang des Radweges aus der Frøslev Plantage zur Grenz-stadt Padborg geführt, wo Sie verweilen können. Haben Sie vor nach der Grenze weiter entlang des Ochsenweges zu fahren, können Sie in Padborg proviantieren.

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